Der Löwe von Sparta (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rudolph Maté |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-08-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.350.000 $ |
| Einspielergebnis | 76.520.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (159 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Persien rüstet zum Feldzug gegen Griechenland, angeführt von König Xerxes. Auf griechischer Seite steht der spartanische König Leonidas, der sich mit einer kleinen Streitmacht dem Vormarsch der als weit überlegen geschilderten Perser entgegenstellt. Der Ort der Konfrontation ist ein schmaler Engpass, an dem eine zahlenmäßig winzige Truppe einer riesigen Armee gegenübertritt. Die Erzählung baut auf diesem Ungleichgewicht auf und schildert, wie die Verteidiger Zeit erkaufen, die den übrigen griechischen Stadtstaaten erlaubt, sich zu organisieren. Der Ausgang der eigentlichen Schlacht bleibt hier unausgesprochen, entscheidend ist die Konstellation: wenige gegen viele, ein enger Pass als letzte Bastion.
Entstehungsgeschichte
„Der Löwe von Sparta“ entstand 1962 unter der Regie von Rudolph Maté als abendfüllender Spielfilm. In den Hauptrollen sind Richard Egan als Leonidas, Ralph Richardson, Diane Baker und Barry Coe zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Historie und Kriegsfilm zeigt, dass hier nicht in erster Linie eine nüchterne historische Nacherzählung angestrebt wird, sondern ein Stoff, der die Ereignisse um Thermopylae als spannungsgeladenes, actionbetontes Ereignis inszeniert. Die Beschreibung als „spektakulärer Konflikt“, der den Lauf der westlichen Zivilisation verändert habe, deutet auf eine bewusst überhöhte, heroisierende Erzählperspektive hin, die den Kampf weniger als militärhistorisches Detail denn als schicksalhaftes Ringen David gegen Goliath präsentiert. Die Gegenüberstellung eines nach außen als „böse“ gezeichneten Xerxes mit dem prinzipientreuen Leonidas verstärkt diese klare Rollenverteilung zusätzlich.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite, gefestigte Publikumsmeinung ableiten ließe. Seit der Entstehung des Films sind mittlerweile über sechzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühphase der historischen Monumentalfilme des Kinos einordnet, lange bevor spätere Interpretationen desselben Stoffes das Thema aufgriffen. Innerhalb des Genres steht er damit als früher Beitrag zu einem Sujet, das über Jahrzehnte hinweg immer wieder neu erzählt wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Egan als King Leonidas
- Ralph Richardson als Themistocles of Athens
- Diane Baker als Ellas
- Barry Coe als Phylon
- David Farrar als Xerxes
- Anne Wakefield als Artemisa
- Donald Houston als Hydarnes
- Anna Synodinou als Gorgo
- Robert Brown als Pentheus
- Laurence Naismith als First Delegate
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Verfügbarkeit
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