Der jüngste Tag (1951)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rudolph Maté |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1951-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 936.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (210 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Astronom Dr. Bronson trifft eine erschütternde Feststellung: Ein System aus riesigen Kometen nähert sich der Erde und wird jedes Leben auf ihr auslöschen. Als er die UNO-Vollversammlung darüber informiert, stößt er zunächst auf Unglauben. Erst als sein Kollege Dr. Hendron die Berechnungen bestätigt, lässt sich die Katastrophe nicht mehr leugnen: In neunzig Tagen soll der Planet untergehen. Der Milliardär Stanton finanziert daraufhin den Bau einer Rakete, die fünfzig Menschen zu einem fremden Planeten namens Zyra bringen soll. Damit stellt sich eine Frage, die den Kern der Geschichte bildet: Wer entscheidet, welche Menschen eine Zukunft bekommen und welche zurückbleiben müssen.
Entstehungsgeschichte
„Der jüngste Tag“ entstand 1951 unter der Regie von Rudolph Maté. In den Hauptrollen sind Richard Derr, Barbara Rush, Peter Hansen und John Hoyt zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet Science-Fiction-Elemente mit einem dramatischen Erzählkern.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science Fiction und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Im Zentrum steht nicht allein die technische Frage, wie eine Flucht vor der drohenden Vernichtung gelingen könnte, sondern die menschliche Zuspitzung, die daraus entsteht. Die Auswahl von nur fünfzig Passagieren für die Rettungsrakete macht aus einer kosmischen Bedrohung ein moralisches Dilemma über Gerechtigkeit, Macht und Überlebenswert. Dass die Geschichte über eine Institution wie die UNO-Vollversammlung eingeführt wird, verweist zudem auf ein gesellschaftliches, kollektives Ausmaß der Krise statt auf eine rein individuelle Abenteuererzählung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher überschaubaren, niedrigen Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich. Seit seiner Entstehung 1951 sind mehr als siebzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühe Phase des Science-Fiction-Genres im Kino einordnet, in der kosmische Katastrophen und die Frage nach menschlichem Überleben ein wiederkehrendes Thema waren. Die vorhandene Bewertungsbasis lässt eine vorsichtige, aber keine abschließende Einschätzung zu.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Derr als David Randall
- Barbara Rush als Joyce Hendron
- Peter Hansen als Dr. Tony Drake
- John Hoyt als Sydney Stanton
- Larry Keating als Dr. Cole Hendron
- Rachel Ames als Julie Cummings
- Stephen Chase als Dr. George Frye
- Frank Cady als Harold Ferris
- Hayden Rorke als Dr. Emery Bronson
- Sandro Giglio als Dr. Ottinger
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Verfügbarkeit
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