Diane Baker
Werdegang
Diane Carol Baker wurde am 25. Februar 1938 in Hollywood, Kalifornien, geboren. 1958 erhielt sie einen Siebenjahresvertrag bei 20th Century Fox, der ihre Filmkarriere begründete. 1959 debütierte sie in „Das Tagebuch der Anne Frank" als Margot Frank und wurde dafür für den Golden Globe als beste Nachwuchsdarstellerin nominiert. Es folgten Rollen in „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" und, mit erneuter Golden-Globe-Nominierung, in „Der Preis" neben Paul Newman und Elke Sommer. In den 1960er-Jahren spielte sie häufig freundliche, hübsche junge Frauen, wich davon aber 1964 in William Castles „Die Zwangsjacke" als axtmordende Tochter von Joan Crawford ab, ebenso in Alfred Hitchcocks „Marnie" als Schwägerin von Sean Connery. In den 1970er-Jahren wurde sie vor allem im Fernsehen tätig, mit Gastauftritten in Serien wie „Columbo" oder „Kojak". 1991 spielte sie in „Das Schweigen der Lämmer" die Senatorin Ruth Martin, zwischen 2005 und 2012 war sie in „Dr. House" als Blythe House zu sehen. Parallel arbeitete sie seit den 1970er-Jahren bis in die 2010er-Jahre als Filmproduzentin.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de ist Diane Baker mit sechs Spielfilmen als Schauspielerin vertreten, Serien sind nicht darunter. Die Titel stammen aus den Jahren 1962 bis 1995, decken also eine Spanne von 33 Jahren ab. Genres reichen von Thriller, Mystery und Horror über Drama, Abenteuer und Historie bis zu Kriegsfilm, Krimi, Liebesfilm und Action, was auf ein breites Spektrum unterschiedlicher Rollen hindeutet. Der älteste erfasste Titel, „Der Löwe von Sparta", erschien, als sie 24 Jahre alt war, der jüngste, „Das Netz", 57 Jahre nach ihrer Geburt.
Einordnung
Die sechs bei uns bewerteten Titel liegen zwischen 6,1 und 7,1 von 10, im Schnitt bei 6,7 von 10. Am besten bewertet sind „Marnie" und „Die 27. Etage" mit jeweils 7,1, am unteren Ende steht „Das Netz" mit 6,1. Die Bewertungen bewegen sich damit insgesamt in einem soliden mittleren Bereich ohne große Ausreißer nach oben oder unten.