Der Krieg der Knöpfe (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yves Robert |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Familie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-04-18 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (300 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Longeverne und Velrans sind zwei benachbarte Dörfer, und zwischen ihren Kindern herrscht Feindschaft. Kaum ist die Schule aus, ziehen die Jungen in einen erbitterten Kleinkrieg gegeneinander. Anfangs bleibt es bei harmlosen Streichen, wie sie zwischen rivalisierenden Banden üblich sind.
Doch die Auseinandersetzung wächst mit jedem Zusammenstoß. Aus Neckereien werden geplante Überfälle, aus Rivalität wird Ehrgeiz, und der Konflikt nimmt immer größere Ausmaße an. Dann verrät ein Junge aus Longeverne seine eigenen Kameraden und lässt sie ahnungslos in einen Hinterhalt der Velrans laufen. Damit ist eine Grenze überschritten, und die Kinder müssen entscheiden, wie sie mit dem Verräter in den eigenen Reihen umgehen. Das Spiel beginnt, ernste Züge anzunehmen.
Entstehungsgeschichte
Yves Robert brachte den Film 1962 heraus. Jacques Dufilho, Yvette Etiévant, Michel Galabru und Michèle Méritz gehören zur Besetzung. Im englischsprachigen Raum trägt der Film den Titel „War of the Buttons“. Mit einer Freigabe ab 6 Jahren ist er auch für jüngere Zuschauer geeignet.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Familienfilm verbinden sich hier zu einer Mischung, die den Ton klar bestimmt. Die Komödie lebt von den Streichen und der Ernsthaftigkeit, mit der Kinder ihre Fehden austragen. Das Drama tritt hervor, wenn aus dem Spiel Verrat und Strafe werden. Der Familienaspekt sorgt dafür, dass die Geschichte trotz dieser Wendung für ein breites Publikum zugänglich bleibt.
Die Anlage des Stoffes ist reizvoll, weil sie die Welt der Erwachsenen im Kleinen nachbildet. Zwei Dörfer, zwei Lager, Hinterhalte und ein Verräter: Das sind Motive, die man aus Kriegsgeschichten kennt, hier aber von Kindern durchgespielt werden. Gerade daraus entsteht die doppelte Wirkung aus Heiterkeit und Nachdenklichkeit, denn die Nachahmung legt offen, wie schnell aus Rivalität Feindschaft wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten fällt die Durchschnittsbewertung erfreulich aus. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine überschaubare Grundlage mit deutlich positiver Tendenz.
Seit dem Erscheinen sind 64 Jahre vergangen. Im Familienfilm steht das Werk für Geschichten, die Kindheit nicht verklären, sondern ihre Konflikte ernst nehmen und zugleich mit Humor erzählen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Jacques Dufilho als L'Aztec's father
- Yvette Etiévant als Lebrac's mother
- Michel Galabru als Bacaillé's father
- Michèle Méritz als L'Aztec's mother
- Jean Richard als Lebrac's father
- Pierre Tchernia als Bédouin, rural warden
- Pierre Trabaud als Teacher at Longeverne
- Claude Confortès als Nestor, postman
- Paul Crauchet als Touegueule
- Henri Labussière als Countryman
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Verfügbarkeit
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