Der Ruhm meines Vaters (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yves Robert |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-08-29 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (344 Stimmen) |
Worum es geht
Marcel wächst unter der Obhut eines hoch angesehenen Vaters auf. Einen großen Teil seiner Kindheit verbringt er in der Provence, wo die Familie ein kleines Ferienhaus besitzt. Dort öffnet sich ihm eine neue Welt.
In der Landschaft der Provence entdeckt der Junge die Wunder der Natur. Die Geschichte blickt auf diese Zeit des Staunens und Kennenlernens, auf die Beziehung zwischen einem Kind und seinem Vater und auf die Ferien, die ihn prägen. Es ist eine Erzählung, die weniger von großen Ereignissen lebt als von Erfahrungen, wie sie eine Kindheit auf dem Land mit sich bringt.
Entstehungsgeschichte
Der Ruhm meines Vaters entstand 1990 unter der Regie von Yves Robert. Der Film bildet den ersten Teil der Verfilmung des autobiografischen Romans „Eine Kindheit in der Provence“ von Marcel Pagnol. Im Englischen trägt er den Titel My Father's Glory.
Philippe Caubère, Nathalie Roussel, Didier Pain und Thérèse Liotard gehören zur Besetzung. Zwischen dem Erscheinen und heute liegen 36 Jahre.
Hinter den Kulissen
Abenteuer und Drama gehen hier eine Verbindung ein, die ganz aus der Perspektive der Kindheit gedacht ist. Das Abenteuer liegt nicht in Gefahr oder Spektakel, sondern in der Entdeckung der Natur, die für ein Kind jeden Streifzug zum Erlebnis macht. Das Drama zeigt sich in der Familienbeziehung, vor allem im Verhältnis zum Vater, auf den schon der Titel verweist.
Weil der Roman autobiografisch ist, liegt der Erzählung eine erinnernde Perspektive zugrunde. Der Titel legt nahe, dass die Bewunderung des Sohnes für den Vater ein zentrales Motiv bildet. Die Provence ist dabei mehr als ein Schauplatz, sie ist der Raum, in dem sich die Welt des Jungen erweitert. Dass es sich um einen ersten Teil handelt, zeigt, dass die Geschichte auf eine größere Erzählung hin angelegt ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 Punkten erzielt der Film eine gute Durchschnittsbewertung. Die Basis umfasst einige hundert Stimmen und ist damit überschaubar, die Tendenz ist aber eindeutig positiv.
Auch 36 Jahre nach seinem Erscheinen steht der Film für eine ruhige, erinnernde Form des Erzählkinos. Wer Geschichten über Kindheit, Landschaft und die Beziehung zwischen Generationen schätzt, findet hier einen Stoff, der ohne Hektik auskommt und seine Wirkung aus Atmosphäre und Beobachtung bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Philippe Caubère als Joseph Pagnol
- Nathalie Roussel als Augustine Pagnol
- Didier Pain als Uncle Jules
- Thérèse Liotard als Aunt Rose
- Julien Ciamaca als Marcel Pagnol, 11 years old
- Victorien Delamare als Paul Pagnol, 5 years old
- Joris Molinas als Lili des Bellons
- Benoit Martin als Marcel Pagnol, 5 years old
- Paul Crauchet als Edmond des Papillons, aka Mond des Parpaillouns
- Pierre Maguelon als François, father of Lili
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Verfügbarkeit
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