Das Schloss meiner Mutter (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yves Robert |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-10-26 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (308 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Für den jungen Marcel Pagnol ist es ein Ärgernis: Seine Familie kehrt in ihr Zuhause in Marseille zurück, weit weg von dem ländlichen Ferienhaus in den Hügeln, an dem sein Herz hängt. Marcel will sich damit nicht abfinden. Entschlossen macht er sich zu Fuß auf den langen Weg zurück zum Häuschen und handelt sich dabei Ärger ein.
Eines Tages entdeckt Marcels Vater eine Abkürzung zum Ferienhaus. Der Haken daran: Der Weg führt über fremden Grund, und wer ihn nimmt, betritt unerlaubt fremdes Gelände. Trotz aller Bedenken beginnt die Familie, den geheimen Pfad zu nutzen, um schneller zu ihrem Rückzugsort zu gelangen.
Entstehungsgeschichte
Yves Robert führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1990. In der Besetzung finden sich Philippe Caubère, Nathalie Roussel, Didier Pain und Thérèse Liotard. Die Freigabe ab 6 Jahren macht den Film für ein junges Publikum zugänglich, was zu einer Geschichte passt, die ganz aus der Welt eines Kindes und seiner Familie erzählt wird.
Hinter den Kulissen
Gleich vier Genres kommen zusammen: Abenteuer, Komödie, Drama und Liebesfilm. Diese Mischung hält die Geschichte bewusst zwischen Heiterkeit und Ernst. Der Fußmarsch zum Ferienhaus und der verbotene Pfad liefern das Abenteuer, die Missgeschicke unterwegs den komischen Anteil. Das Drama liegt in den Sorgen der Eltern und in der Frage, was geschieht, wenn man beim Betreten fremden Bodens erwischt wird.
Viel Zuneigung gilt dabei einem Ort: dem Häuschen in den Hügeln, das für die Familie mehr ist als eine Unterkunft für die Ferien. Die Stadt Marseille und das Land bilden die beiden Pole, zwischen denen Marcel hin- und hergerissen ist. Die Handlung lebt weniger von großen Wendungen als von kleinen, für ein Kind aber gewaltigen Entscheidungen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten fällt die Bewertung deutlich positiv aus. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, genug, um eine klare Tendenz abzulesen. Seit dem Erscheinen sind 36 Jahre vergangen. Im Familienfilm und im Kindheitsdrama nimmt der Titel eine Stellung ein, die weniger auf Spannung als auf Atmosphäre, Erinnerung und die Sehnsucht nach einem geliebten Rückzugsort setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Philippe Caubère als Joseph Pagnol
- Nathalie Roussel als Augustine Pagnol
- Didier Pain als Uncle Jules
- Thérèse Liotard als Aunt Rose
- Julien Ciamaca als Marcel Pagnol
- Victorien Delamare als Paul Pagnol
- Joris Molinas als Lili des Bellons
- Pierre Maguelon als François, father of Lili
- Paul Crauchet als Edmond des Papillons, aka Mond des Parpaillouns
- Julie Timmerman als Isabelle Cassignol
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Verfügbarkeit
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