Alexander der Lebenskünstler (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yves Robert |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-02-09 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (169 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alexander ist ein Bauer, der sich Tag für Tag abrackert, ohne dass ihm dieses Leben je zu gehören scheint. Seine Frau führt das Regiment mit strenger Hand, und Alexander fügt sich. Als sie stirbt, ändert sich alles: Zum ersten Mal kann er sein Dasein nach eigenen Vorstellungen gestalten, und er beschließt, das Leben zu genießen statt sich weiter zu plagen. Diese neue Leichtigkeit stößt in der Dorfgemeinschaft auf Widerstand. Man sieht seinem müßigen Treiben mit Argwohn zu und versucht mit allerlei Mitteln, ihn wieder zur Arbeit und zu den gewohnten Regeln zurückzuführen. Wie der Konflikt zwischen Alexanders neu gewonnener Freiheit und dem Beharren seiner Umgebung ausgeht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie entstand 1968 unter der Regie von Yves Robert. In den Hauptrollen sind Philippe Noiret, Marlène Jobert, Françoise Brion und Paul Le Person zu sehen. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte setzt auf einen klassischen Komödienmechanismus: Ein Einzelner löst sich von gesellschaftlichen Erwartungen, während sein Umfeld beharrlich versucht, ihn wieder einzupassen. Der Tod der Ehefrau als Ausgangspunkt für Alexanders Wandel verleiht der Komödie einen bittersüßen Unterton, ohne dass daraus ein Drama wird – der Fokus liegt auf dem Reibungspunkt zwischen individueller Lebensfreude und dörflicher Konformität. Dass die Besetzung mit Noiret einen Schauspieler ins Zentrum stellt, der für Figuren mit trockenem Witz und Bodenständigkeit bekannt ist, passt zur Anlage einer Geschichte, die von einem gemächlichen, aber eigensinnigen Protagonisten lebt. Die Dorfgemeinschaft als kollektiver Gegenspieler öffnet zudem Raum für Situationskomik im zwischenmenschlichen Kleinformat.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber im breiten Publikum wenig präsente Komödie einordnen. Seit der Entstehung 1968 sind mehr als fünfeinhalb Jahrzehnte vergangen, was den Titel in eine Zeit einordnet, in der französische Gesellschaftskomödien häufig auf ländliche Milieus und stille Auflehnung gegen Konventionen setzten. Innerhalb dieses Genres bleibt „Alexander der Lebenskünstler“ ein Beispiel für eine unaufgeregte, charakterorientierte Erzählweise ohne große Zuspitzung.
Bilder





Besetzung & Stab
- Philippe Noiret als Alexandre Gartempe
- Marlène Jobert als Agathe Bordot
- Françoise Brion als Eliane Gartempe, aka 'La Grande'
- Paul Le Person als Sanguin
- Tsilla Chelton als Mrs. Bouillot
- Léonce Corne als Father Lamendin
- Pierre Richard als Colibert
- Jean Saudray als Pinton
- Kaly als Alexander's dog
- Pierre Barnley als the priest
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Verfügbarkeit
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