Der Hufschmied (1922)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Buster Keaton |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 21 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1922-07-21 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (111 Stimmen) |
Worum es geht
In einer Schmiede sorgt der Gehilfe für mehr Chaos als Hilfe. Statt ein Pferd ordentlich zu beschlagen, bindet er ihm die Hufeisen nur locker an, weil das Tier offenbar eigene Vorstellungen von seinem Beschlag hat. Der Schmiedemeister bekommt die Ungeschicklichkeit seines Gehilfen unmittelbar zu spüren: Er wird angefahren und schließlich eingesperrt. Auch bei den Kunden richtet der Gehilfe Schaden an, etwa als er der Besitzerin eines braunen Pferdes einen Sattelstoßdämpfer verkauft, der nicht funktioniert. Automobile, die eigentlich reparatiert werden sollten, gehen bei seiner Arbeit endgültig zu Bruch. Am Ende hat er sich reihenweise Feinde gemacht, die ihn wütend verfolgen. Wie es für ihn ausgeht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Der Hufschmied“ entstand 1922 unter der Regie von Buster Keaton, der auch die Hauptrolle des tollpatschigen Gehilfen übernahm. An seiner Seite stehen Virginia Fox, Joe Roberts und Edward F. Cline. Der Film ist der Komödie zuzuordnen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte funktioniert nach dem Prinzip der Kettenreaktion: Ein kleines Missgeschick zieht das nächste nach sich, bis sich eine ganze Reihe von Geschädigten gegen den Protagonisten wendet. Diese Anlage erlaubt es, aus einem einzigen Schauplatz, der Schmiede, eine Vielzahl komischer Situationen zu entwickeln – vom Umgang mit Tieren über den Ärger mit Kunden bis zur Zerstörung von Technik. Dass am Ende ausgerechnet die geschädigte Pferdebesitzerin mit dem Verursacher des Chaos in die Flitterwochen fährt, zeigt, wie die Erzählung Ordnung und Störung, Strafe und Belohnung ironisch gegeneinander ausspielt. Die Besetzung mit wiederkehrenden Gesichtern wie Joe Roberts als Autoritätsfigur unterstreicht das Muster von Über- und Unterlegenheit, das die Handlung trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich „Der Hufschmied“ im soliden, aber nicht überragenden Bereich für Werke seiner Zeit. Über hundert Jahre nach seiner Entstehung ist er ein Beispiel für die kurze, situationsbasierte Komödienform der frühen 1920er Jahre, in der ein einzelner Schauplatz und wenige Figuren genügen, um eine dichte Folge komischer Missgeschicke zu entwickeln.
Bilder



Besetzung & Stab
- Buster Keaton als Blacksmith's Assistant
- Virginia Fox als Horsewoman
- Joe Roberts als Blacksmith
- Edward F. Cline als Engineer
- Malcolm St. Clair als Engineer
- Billy Franey als Sheriff
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Verfügbarkeit
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