Buster und die Polizei (1922)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Buster Keaton |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie, Abenteuer |
| Laufzeit | 18 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1922-03-11 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (235 Stimmen) |
Worum es geht
Buster liebt eine junge Frau, die als Tochter des Bürgermeisters weit über seinem sozialen Stand steht. Sie macht ihm eine klare Auflage: Erst wenn er geschäftlich etwas vorzuweisen hat, kann von einer gemeinsamen Zukunft die Rede sein. Ohne es zu wollen, gerät Buster an das Geld eines Fremden und wird dadurch selbst zum Ziel eines Trickbetrügers, der die dicke Geldrolle in seinen Händen bemerkt hat. Auf einem Bürgersteig, umgeben von Möbeln und Hausrat, spielt der Betrüger den ruinierten Mann, der mitsamt seinem Besitz auf die Straße gesetzt wurde. Buster sieht darin die Chance, günstig ein ganzes Hausinventar zu erwerben und sich als Geschäftsmann zu beweisen. Tatsächlich gehören die Möbel jedoch einer Familie, die gerade umzieht und auf einen Pferdewagen wartet. Aus diesem Missverständnis entwickelt sich eine Kette immer absurderer Ereignisse, die schließlich die gesamte städtische Polizei auf Trab bringt.
Entstehungsgeschichte
„Buster und die Polizei“ entstand 1922 unter der Regie von Edward F. Cline, der neben der Inszenierung auch selbst vor der Kamera stand. In den Hauptrollen sind Buster Keaton, Edward F. Cline, Virginia Fox und Steve Murphy zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Familie und Abenteuer zeigt, wie eng Slapstick und Verfolgungsjagd hier verzahnt sind: Aus einer einfachen Verwechslung wächst eine Eskalation, die sich Schritt für Schritt ausweitet, bis eine ganze Institution wie die Polizei ins Geschehen hineingezogen wird. Die Geschichte funktioniert dabei über eine klare Ausgangslage – ein sozial ungleiches Liebespaar und ein Beweis, den der Held erbringen muss – und nutzt diese als Sprungbrett für eine Reihe von Missverständnissen, die sich gegenseitig antreiben. Die Einordnung als Familienfilm deutet darauf hin, dass die Komik auf visuellen Situationen statt auf zugespitzten Konflikten beruht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis reiht sich der Titel unauffällig, aber solide in sein Genre ein. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1922 und heute liegen mehr als hundert Jahre, was den Film in die früheste Phase der Filmkomödie stellt. Innerhalb dieses historischen Rahmens steht er als kompaktes Beispiel für eine Erzählweise, die aus einem einzigen Ausgangsirrtum eine ganze Verfolgungssituation entwickelt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Buster Keaton als The Young Man
- Edward F. Cline als Hobo (uncredited)
- Virginia Fox als Mayor's Daughter (uncredited)
- Steve Murphy als Conman Selling Furniture (uncredited)
- Joe Roberts als Police Chief (uncredited)
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Verfügbarkeit
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