Nachbarschaft im Klinch (1920)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Edward F. Cline |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 18 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1920-12-12 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (164 Stimmen) |
Worum es geht
Zwischen zwei Grundstücken steht ein hoher Bretterzaun, und durch ein kleines Loch darin schiebt ein junger Mann seiner Nachbarin einen Zettel mit einer Liebeserklärung zu. Kaum ist die Botschaft übermittelt, tauchen die Eltern auf beiden Seiten auf, und aus der zarten Annäherung wird sofort ein Politikum: Die beiden Familien liegen in offener Feindschaft, jede Verbindung der jungen Leute scheint aussichtslos. Der Verehrer lässt sich davon nicht beirren und greift zu immer gewagteren, akrobatischen Mitteln, um an sein Ziel zu kommen. Erst ein Gerichtstermin zwingt die verfeindeten Familien dazu, der Heirat zuzustimmen. Doch selbst die Hochzeit steht unter keinem guten Stern, und es bedarf eines letzten halsbrecherischen Kunststücks, damit das Paar tatsächlich zueinanderfindet.
Entstehungsgeschichte
"Nachbarschaft im Klinch" entstand 1920 unter der Regie von Edward F. Cline. Buster Keaton spielt den jungen Mann, der um die Nachbarstochter wirbt, an seiner Seite steht Virginia Fox. Joe Roberts und Joe Keaton vervollständigen die Besetzung. Der Film ist als Komödie mit Liebesfilm-Elementen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Konstellation zweier verfeindeter Nachbarfamilien, zwischen denen sich junge Liebe behaupten muss, ist ein klassisches Grundmuster der Liebeskomödie: Der Zaun wird zum sichtbaren Symbol der Trennung, seine Überwindung durch akrobatische Mittel zur komödiantischen Umsetzung eines an sich ernsten Konflikts. Dass die Besetzung mit Joe Keaton und Virginia Fox eng gehalten ist und sich auf wenige Figuren konzentriert, passt zu einer Geschichte, die ihre Wirkung aus körperlicher Situationskomik und nicht aus einem verzweigten Figurenensemble zieht. Die Gerichtsszene und die gescheiterte erste Trauung zeigen, wie die Handlung institutionelle Hürden immer wieder aufbaut, nur um sie durch körperlichen Einfallsreichtum unterlaufen zu lassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breit abgestützten Bereich. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1920 und heute liegen mehr als hundert Jahre, was den Titel in die frühe Phase der Stummfilmkomödie einordnet, in der körperliche Gags und einfache, klar konturierte Beziehungskonflikte das Erzählen prägten.
Bilder





Besetzung & Stab
- Buster Keaton als The Boy
- Virginia Fox als The Girl (uncredited)
- Joe Roberts als Her Father (uncredited)
- Joe Keaton als His Father (uncredited)
- Edward F. Cline als The Cop (uncredited)
- Jack Duffy als The Judge (uncredited)
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Verfügbarkeit
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