Sherlock Jr. (1924)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Buster Keaton |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Mystery |
| Laufzeit | 45 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1924-04-17 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 8 (1.206 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Filmvorführer träumt davon, Detektiv zu werden. Die Gelegenheit, seine Fähigkeiten zu erproben, ergibt sich ausgerechnet dann, als ihn ein Nebenbuhler beschuldigt, die Uhr der umworbenen Frau gestohlen zu haben. Der angehende Ermittler befolgt die Ratschläge seines Handbuchs Punkt für Punkt, kommt damit aber kaum voran. Entmutigt kehrt er an seinen Arbeitsplatz zurück, schläft während einer Vorstellung ein und träumt sich als großer Detektiv „Sherlock, Jr.“ in einen Fall um eine gestohlene Perlenkette hinein. Geweckt wird er von der Frau, um die es geht: Sie hat das Ränkespiel des anderen Bewerbers durchschaut und entlastet ihn vom Vorwurf des Uhrendiebstahls.
Entstehungsgeschichte
Buster Keaton führte 1924 Regie und steht zugleich in der Besetzung, neben Kathryn McGuire, Joe Keaton und Erwin Connelly. Der Film trägt eine Freigabe ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Action, Komödie und Mystery stehen nebeneinander, und die Motive füllen das Bild: Amateurdetektiv, Taschendieb, Slapstick, Dschungel, Motorrad, und das alles in Schwarzweiß. Die Geschichte nutzt eine Konstruktion, die selten so offen ausgestellt wird: Ein Mann, der im Kino arbeitet, träumt sich in einen Film hinein und wird dort zu der Figur, die er im Wachen nicht sein kann. Der Traum ist kein Zierrat, sondern das Mittel, mit dem die Erzählung ihren Helden überhaupt handlungsfähig macht. Der körperliche Humor übernimmt dabei die Arbeit, die anderswo Dialoge leisten würden, und die Ermittlung dient vor allem als Gerüst für eine Kette von Bewegungsnummern. Bezeichnend ist, dass die Aufklärung am Ende nicht dem Träumer gelingt.
Einordnung & Wirkung
102 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film bei 8,0 von 10 aus einer vierstelligen Zahl an Stimmen. Das ist ein hoher Wert und deutlich mehr, als eine Komödie im Mittel erreicht. Die Zahl der Stimmen bleibt überschaubar, fällt aber sehr einheitlich aus. Innerhalb der Slapstickkomödie steht der Film an einer Stelle, an der Genrehumor und eine ungewöhnliche Erzählidee zusammenkommen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Buster Keaton als Projectionist / Sherlock, Jr.
- Kathryn McGuire als The Girl
- Joe Keaton als The Girl's Father / Man on Film Screen
- Erwin Connelly als The Hired Man / The Butler
- Ward Crane als The Local Sheik / The Villain
- Doris Deane als Girl Who Loses Dollar Outside Cinema (uncredited)
- Christine Francis als Candy Store Girl (uncredited)
- George Davis als Conspirator (uncredited)
- Kewpie Morgan als Conspirator (uncredited)
- Steve Murphy als Conspirator (uncredited)
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Verfügbarkeit
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