Sieben Chancen (1925)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Buster Keaton |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 56 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1925-03-15 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (340 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Buster erbt ein Vermögen von sieben Millionen Dollar. Eigentlich könnte er sich nun zurücklehnen, doch das Erbe ist an eine Bedingung geknüpft: Der eingefleischte Junggeselle muss heiraten, und zwar noch am selben Tag. Plötzlich wird die Zeit zum größten Gegner.
In wenigen Stunden eine Frau fürs Leben zu finden, scheint kaum machbar, also versucht Buster es mit einer Heiratsanzeige. Die Wirkung übertrifft alle Erwartungen: 500 heiratswillige Frauen strömen mit Schleier auf dem Kopf in die Kirche, jede bereit, auf der Stelle Ja zu sagen. Das ist selbst für einen Mann in Zeitnot zu viel. Buster ergreift die Flucht, verfolgt von einer ganzen Schar Bräute, und die Jagd durch die Straßen nimmt ihren Lauf. Wohin ihn dieser Lauf am Ende führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Buster Keaton führte Regie bei dieser Komödie aus dem Jahr 1925 und gehört zugleich zur Besetzung, deren Hauptfigur seinen Vornamen trägt. Neben ihm sind T. Roy Barnes, Snitz Edwards und Ruth Dwyer zu sehen. Dass Inszenierung und Darstellung bei derselben Person zusammenlaufen, rückt Keaton doppelt ins Zentrum dieses Werks.
Hinter den Kulissen
Die Motive der Geschichte ergeben ein klares Bild: Uhr, Countdown und Zeit stehen für das Tempo, Erbschaft, Braut und Kirche für den Anlass. Die Komödie lebt also von einer tickenden Frist, die jede Entscheidung dringlicher macht. Je näher das Ende des Tages rückt, desto absurder werden die Umstände.
Dass der Film Komödie und Liebesfilm verbindet, ist dabei kein Widerspruch. Die Heirat ist zunächst nur Mittel zum Zweck, ein Geschäft, um an das Geld zu kommen. Die Verfolgungsjagd durch die Menge der Bräute steigert diese Ausgangslage ins Groteske, während unter der Oberfläche die Frage bleibt, ob aus dem Zwang doch noch echte Zuneigung werden kann.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittswertung von 7,5 von 10 ist ein deutlich positives Ergebnis, auch wenn einige hundert Stimmen nur eine begrenzte Grundlage bilden. Bemerkenswert ist vor allem der Abstand: 101 Jahre nach seinem Erscheinen wird der Film weiterhin bewertet. Innerhalb der romantischen Komödie steht er für eine Form, die ihre Wirkung aus Bewegung, Zeitdruck und einer einfachen, konsequent zugespitzten Grundidee bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Buster Keaton als James 'Jimmie' Shannon
- T. Roy Barnes als Billy Meekin, His Partner
- Snitz Edwards als His Lawyer
- Ruth Dwyer als Mary Jones, His Girl
- Frances Raymond als Mrs. Jones, Her Mother
- Erwin Connelly als The Clergyman
- Jules Cowles als The Hired Hand
- Eugenia Gilbert als First Chance: Girl Who Laughs at Jimmie at the Club
- Doris Deane als Second Chance: Girl Who Laughs at Jimmie at the Golf Course
- Judy King als Third Chance: Girl Who Shreds 'Will You Marry Me' Note
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Verfügbarkeit
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