Das Osterman Weekend (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sam Peckinpah |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-10-14 |
| Einspielergebnis | 6.486.797 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (206 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John Tanner ist ein bekannter Fernsehinterviewer, dessen Markenzeichen kompromisslose Fragen an seine prominenten Gäste sind. Sein geordnetes Leben gerät ins Wanken, als ihn der Agent Lawrence Fassett kontaktiert. Fassett präsentiert ihm Videobeweise, wonach drei seiner langjährigen Freunde – Jo Cardone, Richard Tremayne und Bernie Osterman – in Verbindung mit dem KGB stehen sollen, über ein Spionagenetzwerk namens „Omega“. Tanner soll mit dem Agenten zusammenarbeiten, um die Umstände so zu lenken, dass einer der drei Freunde zum Überlaufen gebracht wird. Aus einem geplanten geselligen Wochenende unter alten Vertrauten wird so ein Geflecht aus Misstrauen, Beobachtung und Manipulation, bei dem niemand der Beteiligten mehr sicher sein kann, wer wem noch trauen darf.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1983 unter der Regie von Sam Peckinpah. In den Hauptrollen sind Rutger Hauer, John Hurt, Craig T. Nelson und Dennis Hopper zu sehen. Er verbindet Action, Drama und Thriller-Elemente miteinander.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Politthriller und persönlichem Beziehungsdrama zeigt sich schon in der Konstellation: eine Gruppe alter Freunde wird durch eine Überwachungsapparatur gegeneinander ausgespielt, während ein Fernsehmann, dessen Beruf im kritischen Hinterfragen anderer besteht, selbst zum Objekt der Beobachtung wird. Diese Anlage erlaubt es, Themen wie Vertrauen, Überwachung und mediale Selbstinszenierung ineinander zu verschränken, ohne dass sich der Film auf reine Spionage-Action beschränkt. Die Besetzung mit Hauer, Hurt, Nelson und Hopper deutet auf ein Ensemble hin, das auf mehrere gleichgewichtige Figuren statt auf eine einzelne Heldenrolle setzt, passend zur Struktur eines Freundeskreises, in dem jeder verdächtig wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Seit seiner Entstehung 1983 sind mehr als vierzig Jahre vergangen, ein Zeitraum, in dem sich sowohl das Thrillergenre als auch die Darstellung von Überwachung und Medien im Film erheblich gewandelt haben. Innerhalb der Kombination aus Action, Drama und Thriller nimmt er eine Position ein, die stärker auf psychologische Verunsicherung als auf reine Spannungsdramaturgie setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rutger Hauer als John Tanner
- John Hurt als Lawrence Fassett
- Craig T. Nelson als Bernard Osterman
- Dennis Hopper als Richard Tremayne
- Chris Sarandon als Joseph Cardone
- Meg Foster als Ali Tanner
- Helen Shaver als Virginia Tremayne
- Cassie Yates als Betty Cardone
- Sandy McPeak als Walter Stennings
- Christopher Starr als Steve Tanner
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Verfügbarkeit
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