Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sam Peckinpah |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-08-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (438 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einer mexikanischen Hacienda herrscht El Jefe, ein reicher und mächtiger Großgrundbesitzer. Als seine Tochter schwanger wird, foltert er sie, bis sie den Namen des Verführers preisgibt: Alfredo Garcia. El Jefe setzt daraufhin eine Belohnung von einer Million Pesos aus, für jeden, der ihm den Kopf dieses Mannes bringt. Aus allen Ecken des Landes strömen Glücksritter herbei.
Auch Benny, ein abgehalfterter amerikanischer Barpianist, wittert das große Geld. Er erfährt von der Prämie durch zwei Killer, Quill und Sappensly. Das Brisante daran: Alfredo Garcia war der Liebhaber von Bennys aktueller Gefährtin Elita. Sie gesteht ihm, dass Garcia vor kurzem bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Benny zwingt sie daraufhin, ihn zum Grab zu führen.
Entstehungsgeschichte
Sam Peckinpah hat den Film 1974 inszeniert. Warren Oates, Isela Vega, Robert Webber und Gig Young stehen in der Besetzung. Die Geschichte verbindet einen mexikanischen Schauplatz mit einer amerikanischen Hauptfigur.
Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben, eine Einstufung, die angesichts von Folter, Kopfgeld und Killern naheliegt.
Hinter den Kulissen
Action, Krimi und Drama bilden die Genrekombination. Schon die Ausgangslage macht deutlich, dass es hier nicht um einen strahlenden Helden geht. Die Hauptfigur ist ein gescheiterter Musiker, dem das Geld wichtiger ist als die Würde, und die Beute ist ein Kopf, der von einem Toten stammen soll.
Diese Anlage verleiht der Geschichte eine besonders finstere Note. Die Jagd auf einen Mann, der bereits gestorben ist, verwandelt die Kopfgeldjagd in eine Reise zu einem Grab. Durch die Verbindung zwischen Elita und Alfredo Garcia wird das Geschäft zudem persönlich, denn Benny zwingt ausgerechnet die Frau, die den Toten geliebt hat, ihm den Weg zu zeigen. Gier, Eifersucht und Verzweiflung liegen damit eng beieinander.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 Punkten ist die Bewertung gut, bei einer Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich. Ein Film mit einer derart abgründigen Prämisse findet damit bis heute ein zustimmendes Publikum.
Seit dem Erscheinen sind 52 Jahre vergangen, der Film zählt also zu den älteren Titeln. Unter den harten Krimidramen der 1970er-Jahre steht er für eine illusionslose Anlage, die ihre Figuren von Beginn an in moralisch fragwürdige Lagen versetzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Warren Oates als Bennie
- Isela Vega als Elita
- Robert Webber als Sappensly
- Gig Young als Quill
- Helmut Dantine als Max
- Emilio Fernández als El Jefe
- Kris Kristofferson als Biker
- Chano Urueta als Manchot
- Donnie Fritts als John
- Jorge Russek als Cueto
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Verfügbarkeit
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