Das letzte Wochenende (1945)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | René Clair |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1945-10-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (426 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zehn Menschen, die einander nicht kennen, erhalten eine Einladung von einem gewissen U. N. Owen. Sie sollen ein Wochenende auf einer abgelegenen Insel in Devon verbringen. Die Gäste könnten kaum verschiedener sein: Vera Claythorne, der Arzt Edward Armstrong, der alte Richter Wargrave, das Dienerehepaar Thomas und Ethel Rogers, die fromme alte Jungfer Emily Brent, der Herzogssohn Anthony Marston, ein General, der Detektiv William Blore und der Abenteurer Philip Lombard.
Kaum angekommen, bemerkt Vera einen Abzählreim über dem Kamin, der auch in jedem Zimmer hängt. Er erzählt von zehn kleinen Figuren, die nacheinander durch Unglücksfälle sterben. Noch am selben Abend wird der Reim Wirklichkeit, und die Gäste kommen einer nach dem anderen ums Leben, genau wie beschrieben. Die überraschende Auflösung bleibt hier ungesagt.
Entstehungsgeschichte
René Clair inszenierte den Film, der 1945 erschien und im Englischen „And Then There Were None“ heißt. Barry Fitzgerald, Walter Huston, Louis Hayward und Roland Young gehören zur Besetzung. Freigegeben ist er ab 16 Jahren, was bei einer Handlung, in der die Figuren reihenweise sterben, nachvollziehbar erscheint.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Mystery prägen den Charakter des Films. Der Krimi liefert die Todesfälle, das Mystery-Element die Frage nach dem unsichtbaren Gastgeber und seiner Absicht, das Drama die Spannungen zwischen Menschen, die einander misstrauen müssen.
Die Anlage ist ein geschlossenes Rätsel. Eine Insel schneidet die Gäste von der Außenwelt ab, niemand kann hinzukommen oder entkommen. Der Reim gibt eine Ordnung vor, die zugleich Drohung und Zeitplan ist. Da die Zahl der Anwesenden stetig schrumpft, wächst der Verdacht, dass der Täter unter ihnen sein könnte. Jede Figur ist Opfer und Verdächtige zugleich.
Einordnung & Wirkung
Das Publikum vergibt im Schnitt 7,1 von 10 Punkten, ein klar positives Urteil. Es stützt sich auf einige hundert Stimmen. Zwischen dem Erscheinen und heute liegen 81 Jahre. Im Krimigenre steht er für das Modell der abgeschlossenen Gesellschaft, in der sich der Kreis der Verdächtigen mit jedem Todesfall verengt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Barry Fitzgerald als Francis Quinncannon
- Walter Huston als Edward Armstrong
- Louis Hayward als Philip Lombard
- Roland Young als William Blore
- June Duprez als Vera Claythorne
- Mischa Auer als Nikita "Nikki" Starloff
- C. Aubrey Smith als John Mandrake
- Judith Anderson als Emily Brent
- Richard Haydn als Thomas Rogers
- Queenie Leonard als Ethel Rogers
Weitere Filme von René Clair
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.