Judith Anderson
Werdegang
Judith Anderson, eigentlich Frances Margaret Anderson, wurde am 10. Februar 1897 in Adelaide, Südaustralien, geboren und starb am 3. Januar 1992 in Santa Barbara, Kalifornien. Nach ersten Bühnenerfahrungen in Australien zog sie 1918 nach New York, wo sie sich am Broadway vor allem durch Shakespeare-Aufführungen einen Namen machte. Zwischen den 1930er und 1950er Jahren gehörte sie zu den bekannten Charakterdarstellerinnen der New Yorker Theaterszene, mit Rollen wie Gertrude in „Hamlet", Lady Macbeth in „Macbeth" und der Titelfigur in „Medea", wofür sie einen Tony Award erhielt. Ab den 1940er Jahren übernahm sie parallel zur Bühnenarbeit zunehmend Nebenrollen im Hollywood-Kino, oft als düstere oder geheimnisvolle Frauenfigur. Besondere Bekanntheit erlangte sie durch die Rolle der Mrs. Danvers in Alfred Hitchcocks „Rebecca" (1940), für die sie eine Oscar-Nominierung erhielt. 1960 wurde sie als Dame Commander des Order of the British Empire geadelt. Auch im hohen Alter blieb sie schauspielerisch aktiv.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Filme von Judith Anderson als Schauspielerin verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1940 bis 1970, decken also eine Zeitspanne von dreißig Jahren ab. Der erste Titel entstand 43 Jahre nach ihrer Geburt, der letzte 73 Jahre danach. Das Genrespektrum ist breit gefächert und reicht von Mystery, Thriller und Drama über Liebesfilm und Western bis zu Komödie, Fantasy und Musik, was auf eine vielseitige Rollenauswahl hindeutet. Zu den Titeln zählen „Rebecca", „Die Katze auf dem heißen Blechdach", „Verfolgt", „Der Mann, den sie Pferd nannten" und „Aschenblödel".
Einordnung
Die Bewertungen der fünf Titel liegen zwischen 6,1 und 7,9 von 10, im Schnitt bei 6,9. Der am besten bewertete Titel im Katalog ist „Rebecca" mit 7,9, gefolgt von „Die Katze auf dem heißen Blechdach" mit 7,6. Die übrigen drei Filme bewegen sich im mittleren Bereich zwischen 6,1 und 6,5. Insgesamt fällt die Bewertungsspanne moderat aus, mit einer leichten Konzentration im oberen Mittelfeld.