Daredevil (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mark Steven Johnson |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Action |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-02-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 78.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 179.179.718 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (5.603 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Matt Murdock hatte keine einfache Kindheit. Bei einem Unfall mit radioaktiven Chemikalien verlor er sein Augenlicht, später wurde sein Vater von einem Unbekannten ermordet. Derselbe Unfall schärfte allerdings seine übrigen Sinne auf übermenschliche Weise.
Als Erwachsener nutzt er beides: Tagsüber tritt er als Anwalt für Gerechtigkeit ein, nachts sucht er als kostümierter Rächer Daredevil jene Kriminellen heim, die vor Gericht freigesprochen wurden. Sein größter Gegenspieler ist der Gangsterboss Kingpin. Dass seine große Liebe Elektra Natchios in diesen Privatkrieg hineingezogen wird, kann er nicht verhindern.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2003, Regie führte Mark Steven Johnson. Ben Affleck spielt Matt Murdock, Jennifer Garner ist als Elektra Natchios zu sehen, Colin Farrell und Michael Clarke Duncan vervollständigen die genannte Besetzung. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren, was auf eine für das Genre vergleichsweise harte Gangart hindeutet.
Hinter den Kulissen
Das Motiv des Superhelden und die Genres Fantasy und Action beschreiben den Rahmen. Bemerkenswert ist, wie die Hauptfigur angelegt ist: Ihre Fähigkeit entsteht aus einem Verlust, und die gesteigerte Wahrnehmung ersetzt genau den Sinn, auf den sich Actionkino sonst am stärksten verlässt.
Dazu kommt die doppelte Rolle im Beruf und im Kostüm. Ein Anwalt, der nachts jene verfolgt, die er tagsüber vor Gericht durchkommen sah, trägt den Konflikt zwischen Recht und Selbstjustiz in sich selbst aus. Die persönliche Vorgeschichte um den ermordeten Vater liefert dafür den Antrieb.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,3 von 10 Punkten bei mehreren tausend Stimmen fällt die Bewertung zurückhaltend aus und liegt unterhalb des Mittelfeldes. Die Stimmenzahl ist groß genug, dass dieser Eindruck stabil ist.
Über zwei Jahrzehnte nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel für die Comicverfilmung jener Jahre, die düstere Stoffe und eine höhere Altersfreigabe wählte, statt auf eine möglichst breite Freigabe zu zielen. Die Ausrichtung auf eine Figur mit körperlicher Einschränkung bleibt dabei die auffälligste Eigenheit.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ben Affleck als Matt Murdock / Daredevil
- Jennifer Garner als Elektra Natchios
- Colin Farrell als Bullseye
- Michael Clarke Duncan als Wilson Fisk / The Kingpin
- Jon Favreau als Franklin "Foggy" Nelson
- Scott Terra als Young Matt
- Ellen Pompeo als Karen Page
- Joe Pantoliano als Ben Urich
- Leland Orser als Wesley Owen Welch
- Lennie Loftin als Nick Manolis
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Verfügbarkeit
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