Crash (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Cronenberg |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-07-17 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.671.855 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.432 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Alltag des Filmproduzenten James Ballard und seiner Frau Catherine ist monoton; in einer grauen, anonymen Großstadt bietet er nur wenig Abwechslung. Ein Autounfall ändert alles. Quietschende Reifen, zersplittertes Glas und der Knall des Metalls bringen neue, intensive Gefühle in Ballards Leben. Das kühle Metall und die Kraft der Maschine werden ihm zur sinnlichen Erfahrung, das Auto zur erotischen Leidenschaft. Auch Dr. Helen Remington, die Fahrerin des anderen Autos, spürt seit ihrer Karambolage dasselbe. Wohin diese Verschiebung führt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
David Cronenberg inszenierte den 1996 erschienenen Film. Besetzt sind James Spader, Holly Hunter, Elias Koteas und Deborah Kara Unger. Erst ab 18 Jahren ist der Film freigegeben, eine Einstufung, die ihn eindeutig einem erwachsenen Publikum zuordnet.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet lediglich Thriller und Drama, und diese Kargheit passt zum Stoff: Es gibt keinen Fall, der aufzuklären wäre, und keine Bedrohung von außen. Die Spannung entsteht daraus, dass eine Erfahrung, die als Katastrophe beginnt, zur Sehnsucht wird. Getragen wird das von der Wiederholung, denn der Unfall bleibt kein einmaliges Ereignis, sondern wird zum Muster, dem die Figuren folgen. Auffällig ist außerdem, wie beiläufig die Geschichte ihr Personal einführt: Ballard, seine Frau, die Fahrerin des anderen Wagens; alle drei sind zunächst allein durch das Ereignis verbunden. Der Beruf des Filmproduzenten fügt eine weitere Ebene hinzu, weil Ballard beruflich mit erzeugten Bildern zu tun hat und privat nach einer nicht erzeugten Empfindung sucht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 aus über tausend abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung über der Mitte, ohne den Spitzenbereich zu erreichen. Bei einem Stoff, der bewusst Unbehagen erzeugt, ist das ein erwartbares Bild, weil sich Zustimmung und Ablehnung mischen. 30 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film alt genug, dass sein Gegenstand nicht mehr an eine bestimmte Gegenwart gebunden ist. Innerhalb des Thrillers steht er auf jener Seite, die den Schrecken nach innen verlegt, statt ihn auszustellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Spader als James Ballard
- Holly Hunter als Helen Remington
- Elias Koteas als Vaughan
- Deborah Kara Unger als Catherine Ballard
- Rosanna Arquette als Gabrielle
- Peter MacNeill als Colin Seagrave
- Cheryl Swarts als Vera Seagrave
- Yolande Julian als Airport Hooker
- Nicky Guadagni als Tattooist
- Ronn Sarosiak als A.D.
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Verfügbarkeit
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