Sacramento (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sam Peckinpah |
|---|---|
| Genre | Western, Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-05-09 |
| Budget | 813.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (253 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Steve Judd, ein alternder Ex-Marshal, übernimmt einen Auftrag der Bank von Sacramento: Er soll einen Goldtransport aus einer abgelegenen Mine in den Bergen sicher in die Stadt bringen. Für die beschwerliche Reise holt er sich Unterstützung bei seinem alten Weggefährten Gil Westrum und dessen jungem Begleiter Heck, die sich zu dieser Zeit als Schausteller durchschlagen. Was Judd nicht ahnt: Westrum und Heck hegen eigene Pläne für das Gold. Unterwegs schließt sich ihnen die junge Elsa an, die ihrem strengreligiösen Vater entflohen ist, um den Goldgräber Billy Hammond zu heiraten. In der rauen Bergarbeitersiedlung zeigt sich jedoch schnell, wie gewaltbereit Billy und seine Brüder tatsächlich sind, und Elsa muss sich in höchster Not an Judd und seine Begleiter wenden.
Entstehungsgeschichte
„Sacramento“ entstand 1962 unter der Regie von Sam Peckinpah. Die Hauptrollen übernehmen Randolph Scott, Joel McCrea, Mariette Hartley und Ron Starr. Der Film verbindet Western und Drama.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte setzt zwei alternde Männer ins Zentrum, die einst auf derselben Seite des Gesetzes standen und nun unterschiedliche Wege gehen – der eine bleibt seinem Auftrag treu, der andere sucht einen letzten großen Gewinn. Damit verschiebt sich der Western vom klassischen Konflikt zwischen Gesetz und Verbrechern zu einem Drama über Loyalität, Alter und moralische Richtung. Die Figur der Elsa bringt eine zweite Konfliktlinie ein: die Flucht aus familiärer Enge in eine Welt, die sich als noch gefährlicher erweist. Die Kombination aus Goldtransport, Verrat unter Freunden und der Bedrohung durch die Hammond-Brüder erzeugt eine Erzählung, die weniger auf große Actionmomente als auf zwischenmenschliche Spannungen setzt. Dass die Gruppe aus einem gealterten Marshal, einem zwielichtigen alten Kameraden, einem jungen Begleiter und einer schutzsuchenden Frau besteht, deutet auf ein Ensemble hin, in dem Generationen und moralische Haltungen aufeinandertreffen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch vergleichsweise schmalen Bewertungsbasis zeigt sich, dass der Film bei jenen, die ihn kennen, überwiegend positiv aufgenommen wird, ohne ein Massenpublikum erreicht zu haben. Mehr als sechzig Jahre nach seiner Entstehung steht „Sacramento“ für eine Phase des Western, in der die klassischen Heldenfiguren zunehmend Risse zeigen. Innerhalb des Genres nimmt der Film damit eine Position ein, die weniger auf Heroik als auf die Ambivalenz seiner Figuren setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Randolph Scott als Gil Westrum
- Joel McCrea als Steve Judd
- Mariette Hartley als Elsa Knudsen
- Ron Starr als Heck Longtree
- Edgar Buchanan als Judge Tolliver
- R.G. Armstrong als Joshua Knudsen
- Jenie Jackson als Kate
- James Drury als Billy Hammond
- L.Q. Jones als Sylvus Hammond
- John Anderson als Elder Hammond
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Verfügbarkeit
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