Bridge of Spies: Der Unterhändler (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 141 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-10-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 165.478.348 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (7.427 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1957 wird in Brooklyn der Maler Rudolf Abel als sowjetischer Spion verhaftet. Der Versicherungsanwalt James B. Donovan soll ihn verteidigen, damit das Verfahren rechtsstaatlich aussieht — und tut es dann tatsächlich, bis vor den Obersten Gerichtshof, gegen den Widerstand seiner Kanzlei, seiner Nachbarn und seiner Familie.
Drei Jahre später wird der Pilot Gary Powers über der Sowjetunion abgeschossen. Donovan wird nach Ost-Berlin geschickt, um einen Austausch auszuhandeln — inoffiziell, ohne Rückendeckung, und mit der eigenen Vorgabe, zusätzlich einen amerikanischen Studenten herauszuholen, den die DDR festhält.
Entstehungsgeschichte
Der Hintergrund ist real: Abel, Powers, Donovan und der Austausch auf der Glienicker Brücke am 10. Februar 1962 sind belegte Geschichte.
Matt Charman schrieb das ursprüngliche Drehbuch; die Coen-Brüder überarbeiteten es. Steven Spielberg führte Regie, Tom Hanks spielte Donovan, Mark Rylance den Spion Abel.
Hinter den Kulissen
Die Dreharbeiten begannen im September 2014 in Brooklyn und New York und wurden in den Babelsberger Studios bei Potsdam fortgesetzt.
Der Austausch wurde an der tatsächlichen Glienicker Brücke gedreht, an derselben Stelle, an der er 1962 stattfand. Für die Mauerszenen entstanden Nachbauten in Berlin; die Bilder der Bauarbeiten von 1961 sind nach zeitgenössischen Fotografien gestaltet.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 166 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 40 Millionen, und erhielt rund einundneunzig Prozent zustimmende Besprechungen. Von sechs Oscar-Nominierungen wurde eine zur Auszeichnung: Mark Rylance als bester Nebendarsteller.
Was den Film trägt, ist eine wiederkehrende Frage. Donovan fragt Abel mehrfach, ob er sich keine Sorgen mache, und bekommt jedes Mal dieselbe Antwort: Würde es helfen? Der Satz ist zur bekanntesten Zeile des Films geworden und beschreibt zugleich dessen Haltung — Anstand als Verfahren, nicht als Gefühl.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Hanks als James B. Donovan
- Mark Rylance als Rudolf Abel
- Amy Ryan als Mary Donovan
- Alan Alda als Thomas Watters Jr.
- Sebastian Koch als Wolfgang Vogel
- Austin Stowell als Francis Gary Powers
- Billy Magnussen als Doug Forrester
- Michael Simon Hall als Reporter
- Edward James Hyland als Chief Justice Earl Warren
- Stephen Kunken als William Tompkins
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Verfügbarkeit
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