Alles Geld der Welt (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ridley Scott |
|---|---|
| Genre | Krimi, Historie, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-12-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 50.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 56.996.304 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (2.471 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Italien 1973: Paul, der 16 Jahre alte Enkel des Öl-Tycoons J. Paul Getty, ist entführt worden. Die Kidnapper verlangen 17 Millionen Dollar Lösegeld. Getty weigert sich zu zahlen, obwohl ihm die Summe auf dem Konto nicht groß fehlen würde — er ist der reichste Mann der Welt.
Damit ist Pauls Mutter Gail Harris gezwungen, die Initiative zu übernehmen. Sie will ihren Sohn befreien oder das Geld irgendwie zusammenbekommen, ohne auf ihren Schwiegervater angewiesen zu sein. Sie stellt sich gegen ihn und heuert den ehemaligen CIA-Agenten Fletcher Chase an. Chase kommt zu einem falschen Schluss, und ein zermürbender Nervenkrieg nimmt seinen Lauf, der Monate dauert.
Entstehungsgeschichte
Ridley Scott hat den Film inszeniert, der 2017 erschien; der englische Titel lautet „All the Money in the World“. Michelle Williams, Mark Wahlberg, Christopher Plummer und Charlie Plummer sind besetzt und decken damit die Achse ab, um die alles kreist: Mutter, Vermittler, Patriarch, Entführter. Der Stoff beruht auf einer wahren Begebenheit. Die Freigabe gilt ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Vier Genres kommen zusammen — Krimi, Historie, Thriller und Drama —, und diese Häufung ist selbst eine Aussage. Der Kriminalfall liefert den Anlass, die historische Verortung den Rahmen, der Thriller das Tempo, das Drama den eigentlichen Gegenstand: eine Familie, in der Geld und Zuneigung nicht mehr auseinanderzuhalten sind.
Bemerkenswert ist die Verschiebung, die die Ausgangslage vornimmt. Nicht die Entführer stehen im Zentrum des Konflikts, sondern die Weigerung eines Mannes, der zahlen könnte. Damit verlagert sich die Spannung von der Frage, ob die Rettung gelingt, auf die Frage, was ein Menschenleben in einer Rechnung wert ist. Dass die Erzählung sich über Monate erstreckt, verstärkt diesen Zug: Es geht um Zermürbung, nicht um einen Zugriff.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben im Mittel 6,5 von 10 — ein Wert im oberen Mittelfeld, der auf Anerkennung ohne Begeisterung hindeutet. Neun Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film als Vertreter jenes Kriminalkinos da, das reale Fälle nicht rekonstruiert, um sie aufzuklären, sondern um an ihnen ein Machtverhältnis vorzuführen. Bei einem realen Verbrechen mit Betroffenen bleibt dabei Zurückhaltung geboten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michelle Williams als Gail Harris
- Mark Wahlberg als Fletcher Chase
- Christopher Plummer als Jean Paul Getty
- Charlie Plummer als John Paul Getty III
- Romain Duris als Cinquanta
- Timothy Hutton als Oswald Hinge
- Charlie Shotwell als John Paul Getty III (Age 7)
- Andrew Buchan als John Paul Getty II
- Marco Leonardi als Saverio Mammoliti
- Giuseppe Bonifati als Giovanni Iacovoni
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Verfügbarkeit
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