All Is True (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kenneth Branagh |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-12-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 3.019.143 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Jahr 1613: Ein Feuer zerstört das Globe Theatre, und der berühmteste Schriftsteller seiner Zeit verlässt London, um nach Stratford-upon-Avon zurückzukehren. Dort wartet keine triumphale Heimkehr, sondern eine Familie, die sich ihm entfremdet hat. Der Tod seines Sohnes Hamnet liegt Jahre zurück, doch die Trauer ist ungelöst geblieben. In der Begegnung mit seiner Frau Anne und seiner Tochter muss er sich eingestehen, wie sehr seine Abwesenheit die Familie geprägt hat. Je näher er seinen Angehörigen kommt, desto mehr treten Geheimnisse und Lügen zutage, denen er sich stellen muss, um selbst zur Ruhe zu kommen.
Entstehungsgeschichte
Kenneth Branagh führte 2018 nicht nur Regie, sondern übernahm auch die Hauptrolle. An seiner Seite stehen Judi Dench, Ian McKellen und Kathryn Wilder. Der Film ist als Drama mit historischem Setting angelegt und ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie deutet an, dass es weniger um äußere Ereignisse als um innere Konflikte geht: Schuld, Versäumnisse, familiäre Risse. Dass die Handlung sich auf einen kurzen Lebensabschnitt konzentriert – die Rückkehr nach dem Verlust des Theaters – statt eine Lebensgeschichte nachzuzeichnen, verweist auf eine Erzählweise, die Introspektion über Chronologie stellt. Die Besetzung mit erfahrenen Schauspielern in tragenden Rollen lässt vermuten, dass der Film stark auf Dialoge und Beziehungsdynamiken setzt statt auf äußere Handlung. Die Konzentration auf Familienmitglieder als zentrale Figuren – Ehefrau und Tochter – rückt private, oft verschwiegene Konflikte in den Mittelpunkt, statt öffentliches Wirken zu feiern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von rund 149 Bewertungen zeichnet sich ein durchwachsenes, aber nicht ablehnendes Bild ab. Mehr als sechs Jahre nach Erscheinen hat sich kein breiteres Meinungsbild mehr gebildet, die vorhandenen Reaktionen bleiben also die maßgebliche Grundlage. Innerhalb des historischen Dramas positioniert sich der Film über die Introspektion einer bekannten Figur statt über große historische Ereignisse, was ihn von reinen Biopics oder Epochenfilmen unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kenneth Branagh als William Shakespeare
- Judi Dench als Anne Shakespeare
- Ian McKellen als Earl of Southampton
- Kathryn Wilder als Judith Shakespeare
- Lydia Wilson als Susanna Hall
- Hadley Fraser als John Hall
- Jack Colgrave Hirst als Tom Quiney
- John Dagleish als Rafe Smith
- Sean Foley als John Lane
- Gerard Horan als Ben Jonson
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Verfügbarkeit
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