Aliens - Die Rückkehr (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Cameron |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 137 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-07-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 18.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 183.316.455 $ |
| TMDB-Bewertung | 8 (11.190 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ellen Ripley wird nach siebenundfünfzig Jahren im Kälteschlaf aufgefunden. Ihre Aussage über das Wesen, das ihre Crew tötete, wird ihr nicht geglaubt — auf dem betreffenden Mond leben inzwischen Siedler. Als der Kontakt zur Kolonie abbricht, soll sie eine Marineeinheit als Beraterin begleiten.
Die Soldaten sind gut ausgerüstet und vollkommen unvorbereitet. Der Film wechselt damit die Gattung: Aus dem Kammerspiel des ersten Teils wird ein Kriegsfilm, in dem eine überlegene Streitmacht binnen einer halben Stunde zerlegt wird. Ripley findet in den Trümmern ein überlebendes Kind, und die Auseinandersetzung wird zu einer zwischen zwei Müttern.
Entstehungsgeschichte
James Cameron schrieb das Drehbuch nach "Terminator", aber vor dessen Kinostart — Fox vergab den Auftrag auf Grundlage des Skripts. Sigourney Weaver kehrte zurück und setzte dabei eine deutlich höhere Gage sowie eine Beteiligung durch, was seinerzeit für eine weibliche Hauptrolle im Actionfach ungewöhnlich war.
Cameron änderte die Prämisse: Statt der Frage, was das Wesen ist, geht es darum, wie viele davon es gibt. Die Königin am Ende war seine Erfindung und ergänzt die Biologie der Spezies um eine Struktur, die im ersten Film nicht angelegt war.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in England, unter erheblichen Spannungen: Das britische Team war Camerons Arbeitstempo nicht gewohnt, und es kam zu offenen Konflikten, die beinahe zum Abbruch führten. Weaver stellte sich hinter ihn.
Die Königin war eine über vier Meter hohe Konstruktion, bedient von mehreren Puppenspielern gleichzeitig, teils über Kräne und Seilzüge, ergänzt um Stop-Motion-Aufnahmen. Der Ladelader, mit dem Ripley den Endkampf führt, wurde als tragbare Konstruktion gebaut, in der ein Puppenspieler hinter Weaver stand und die Arme führte. Die Facehugger und Soldatenwesen entstanden über Kostüme und Marionetten.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 131 Millionen Dollar ein und gewann zwei Oscars, für visuelle Effekte und Tonschnitt. Sigourney Weaver wurde als beste Hauptdarstellerin nominiert — die erste Nominierung überhaupt in dieser Kategorie für eine Rolle in einem Science-Fiction-Film.
Er gilt als eine der wenigen Fortsetzungen, die einem Klassiker gerecht werden, gerade weil sie ihn nicht wiederholt. Ripley wurde zur Vorlage für praktisch jede weibliche Actionfigur der folgenden Jahrzehnte, und das Verfahren, aus einem Horrorfilm eine Actionfortsetzung zu machen, wurde vielfach kopiert — meist ohne Camerons dramaturgische Begründung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sigourney Weaver als Ripley
- Carrie Henn als Newt
- Michael Biehn als Corporal Hicks
- Paul Reiser als Burke
- Lance Henriksen als Bishop
- Bill Paxton als Private Hudson
- William Hope als Lieutenant Gorman
- Jenette Goldstein als Private Vasquez
- Al Matthews als Sergeant Apone
- Mark Rolston als Private Drake
Weitere Filme von James Cameron
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.