Terminator 2 - Tag der Abrechnung (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Cameron |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 137 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-07-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 102.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 517.778.573 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (14.871 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zehn Jahre nach dem ersten Anschlag schicken die Maschinen einen weiteren Terminator zurück, diesmal auf den zwölfjährigen John Connor. Der Widerstand schickt seinerseits ein Modell — ausgerechnet baugleich mit dem Mörder seiner Mutter, umprogrammiert zum Beschützer.
Sarah Connor sitzt inzwischen in der Psychiatrie, weil niemand ihr glaubt. Der neue Gegner, ein T-1000 aus Flüssigmetall, kann jede Gestalt annehmen, die er berührt. Der Film verbindet die Verfolgungsjagd mit einer Frage, die der erste Teil nicht stellte: ob die Zukunft überhaupt feststeht — und ob eine Maschine lernen kann, warum Menschen weinen.
Entstehungsgeschichte
Eine Fortsetzung war jahrelang blockiert, weil die Rechte bei einem Studio lagen, das in finanziellen Schwierigkeiten steckte. Erst als Carolco die Rechte erwarb, konnte James Cameron den Film realisieren — mit einem Budget von rund 100 Millionen Dollar, damals das höchste überhaupt.
Cameron kehrte die Rollen um: Schwarzenegger, im ersten Teil der Mörder, wurde zur Schutzfigur. Diese Entscheidung war umstritten, weil sie den Überraschungseffekt aufgibt, den die Werbung ohnehin verriet. Linda Hamilton bereitete sich mit monatelangem Waffen- und Krafttraining vor und veränderte die Figur körperlich und im Auftreten grundlegend.
Hinter den Kulissen
Der T-1000 war die technische Aufgabe, an der der Film hing. Industrial Light & Magic entwickelte dafür Verfahren zur digitalen Darstellung beweglicher, spiegelnder Oberflächen — der flüssige Metallkörper gilt als erste vollständig computergenerierte Hauptfigur der Filmgeschichte. Insgesamt umfasst der Film nur wenige Minuten digitaler Bilder, deren Herstellung aber Monate beanspruchte.
Der Großteil der Effekte blieb praktisch: Stan Winstons Team baute Puppen für die aufgeschlitzten Köpfe und gespaltenen Körper, und für einige Szenen wurde Robert Patricks eineiiger Zwillingsbruder eingesetzt. Die Verfolgungsjagd im Kanal von Los Angeles entstand vollständig real.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über 520 Millionen Dollar ein und war der erfolgreichste des Jahres 1991. Er gewann vier Oscars, überwiegend in technischen Kategorien.
Er gilt als einer der einflussreichsten Actionfilme überhaupt und markiert den Punkt, an dem digitale Effekte als eigenständiges erzählerisches Mittel ernst genommen wurden — der Weg zu "Jurassic Park" führt direkt hierüber. Sarah Connor wurde zur Vorlage für eine Generation weiblicher Actionfiguren. Die Reihe wurde danach mehrfach fortgesetzt; keiner der späteren Teile erreichte die Aufnahme dieses Films, und mehrere ignorieren einander gegenseitig.
Bilder








Besetzung & Stab
- Arnold Schwarzenegger als The Terminator
- Linda Hamilton als Sarah Connor
- Edward Furlong als John Connor
- Robert Patrick als T-1000
- Earl Boen als Dr. Silberman
- Joe Morton als Miles Dyson
- S. Epatha Merkerson als Tarissa Dyson
- Castulo Guerra als Enrique Salceda
- Danny Cooksey als Tim
- Jenette Goldstein als Janelle Voight
Weitere Filme von James Cameron
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.