Alien: Covenant (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ridley Scott |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-05-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 97.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 240.891.763 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (9.680 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2104 ist das Kolonieschiff Covenant mit zweitausend Siedlern und über tausend Embryonen sieben Jahre von seinem Ziel entfernt. Ein Zwischenfall weckt die Besatzung vorzeitig und tötet den Kapitän. Kurz darauf empfangen sie ein menschliches Funksignal von einem Planeten, der deutlich näher liegt und bewohnbar aussieht.
Sie landen. Der Planet trägt Weizen, aber keine Tiere und keine Vögel. Was die Besatzung dort befällt, sind Sporen, aus denen Neomorphs schlüpfen — und was sie dort erwartet, ist der Androide David aus "Prometheus", der seit zehn Jahren allein in einer verlassenen Stadt lebt und züchtet.
Entstehungsgeschichte
Ridley Scott kehrte nach "Prometheus" zurück und stellte die Richtung um. Ursprünglich wollte er die Xenomorphs vollständig aufgeben und die künstliche Intelligenz zum eigentlichen Thema machen; nach der Reaktion des Publikums auf den Vorgängerfilm, dem die bekannte Kreatur fehlte, nahm er sie wieder auf.
John Logan schrieb das Drehbuch mit und beschrieb den Ansatz als Versuch, den Horror des ersten Films zurückzuholen und zugleich die philosophischen Fragen von "Prometheus" weiterzuführen. Der Film hieß in der Entwicklung "Alien: Paradise Lost" — nach Miltons Epos, das David im Film zitiert.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von April bis Juli 2016 am Milford Sound im neuseeländischen Fiordland-Nationalpark sowie in den Leavesden Studios in England. Die Landschaft liefert die Prämisse: ein Ort, der aussieht wie ein Paradies und in dem nichts lebt.
Michael Fassbender spielt zwei Androiden desselben Bautyps — David aus dem Vorgängerfilm und den neueren, gehorsameren Walter. Ihre gemeinsamen Szenen entstanden über Doppelbelichtung und digitale Zusammensetzung; die bekannteste ist eine Flötenstunde, in der David seinem Nachfolger das Spielen beibringt und dabei etwas anderes verhandelt. Die Kreaturen wurden überwiegend praktisch umgesetzt, mit Kostümen und funkgesteuerten Köpfen.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 241 Millionen Dollar ein, bei einem Budget zwischen 97 und 111 Millionen, und blieb damit deutlich hinter "Prometheus" mit dessen 403 Millionen zurück.
Die Kritik lag bei rund fünfundsechzig Prozent zustimmenden Besprechungen; durchgehend gelobt wurde Fassbenders Doppelrolle. Der wiederkehrende Einwand betraf die Zwischenstellung: Der Film versucht, zwei Erwartungen zugleich zu bedienen — Horror und Schöpfungsfrage — und bleibt in beidem hinter den jeweiligen Vorbildern. Weitere geplante Teile wurden nicht realisiert; die Reihe wurde 2024 mit "Alien: Romulus" ohne Anschluss an diese Handlung fortgesetzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Fassbender als David / Walter
- Katherine Waterston als Daniels
- Billy Crudup als Oram
- Danny McBride als Tennessee
- Demián Bichir als Lope
- Carmen Ejogo als Karine
- Jussie Smollett als Ricks
- Callie Hernandez als Upworth
- Amy Seimetz als Faris
- Nathaniel Dean als Hallett
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Verfügbarkeit
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