1922 (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Zak Hilditch |
|---|---|
| Genre | Horror, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.943.477 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (2.971 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wilfred James lebt mit seiner Frau Arlette und dem Sohn Henry im Nebraska des Jahres 1922. Sein ganzer Stolz sind Haus und Hof sowie der Junge. Entsprechend wenig begeistert reagiert er, als Arlette von ihrem Vater ein Anwesen erbt und das mühselige, wenig ertragreiche Landleben hinter sich lassen will, um mit Henry in die Stadt zu ziehen. Schließlich will sie sich sogar scheiden lassen und ihn damit zum Verkauf des Hauses zwingen. Da trifft Wilfred eine tödliche Entscheidung mit alptraumhaften Folgen: Er ermordet Arlette gemeinsam mit Henry. Nach der Tat sieht er sich von Ratten verfolgt und gelangt zu der Überzeugung, dass der Geist seiner toten Frau dafür verantwortlich ist.
Entstehungsgeschichte
Zak Hilditch verantwortet den Film aus dem Jahr 2017. Thomas Jane spielt Wilfred, Molly Parker steht für Arlette, Dylan Schmid und Kaitlyn Bernard gehören ebenfalls zur Besetzung. Die Einstufung ab 16 Jahren entspricht einem Stoff, in dem ein Mord innerhalb der Familie geschieht und ein Kind daran beteiligt wird.
Hinter den Kulissen
Horror, Krimi und Drama sind hier keine Abfolge, sondern drei Blickwinkel auf dieselbe Tat. Das Verbrechen steht früh fest, ermittelt wird nicht; was folgt, ist die Zersetzung des Täters. Dass die Erzählung offenlässt, ob die Ratten eine übernatürliche Heimsuchung oder das Werk eines schuldigen Gewissens sind, ist ihr wichtigstes Mittel. Besonders schwer wiegt, dass der Vater den Sohn zum Mittäter macht: Der eigentliche Verlust liegt damit nicht im Toten, sondern im Überlebenden. Der abgelegene Hof als einziger Schauplatz verstärkt die Enge zusätzlich.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben 5,9 von 10 im Durchschnitt, also ein zurückhaltendes Urteil. Solche Werte finden sich oft bei Stoffen, die auf schnelle Schrecken verzichten und stattdessen auf langsame Verfallserzählungen setzen. 9 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für Horror, der aus Schuld statt aus Bedrohung entsteht.
Bilder




Besetzung & Stab
- Thomas Jane als Wilfred James
- Molly Parker als Arlette James
- Dylan Schmid als Henry James
- Kaitlyn Bernard als Shannon Cotterie
- Neal McDonough als Harlan Cotterie
- Tanya Champoux als Sallie
- Brian d'Arcy James als Sheriff Jones
- Bob Frazer als Andrew Lester
- Eric Keenleyside als Lars
- Patrick Keating als Mr. Stoppenhauser
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Verfügbarkeit
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