Molly Parker
Werdegang
Molly Parker wurde am 30. Juni 1972 in Kanada geboren. Bekannt wurde sie durch die Rolle einer nekrophilen Medizinstudentin im Drama „Kissed" (1996). Danach folgten der Fernsehthriller „Intensity" (1997) und mit „Waking the Dead" (2000) ihre erste größere amerikanische Filmrolle. Für ihre Darstellung einer Escort-Dame in „The Center of the World" (2001) erhielt sie eine Nominierung für den Independent Spirit Award. In den frühen 2000er-Jahren übernahm sie Hauptrollen in mehreren Filmen, darunter „Max" (2002) und „Nine Lives" (2005). Ab 2004 spielte sie Alma Garret in der HBO-Westernserie „Deadwood" über alle drei Staffeln. Später war sie in „The Road" (2009) und „Trigger" (2010) zu sehen, hatte einen Gastauftritt in „Dexter" und übernahm 2014 die Rolle der Politikerin Jacqueline Sharp in „House of Cards", wofür sie eine Emmy-Nominierung erhielt. Weitere Rollen folgten in „American Pastoral" (2016), „Small Crimes" und „1922" (beide 2017) sowie in der Miniserie „Wormwood". Von 2018 bis 2021 spielte sie Maureen Robinson in „Lost in Space".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 12 Titel mit Molly Parker als Schauspielerin verzeichnet, überwiegend Filme (9) neben drei Serientiteln, darunter „Deadwood" und „Lost in Space". Die Titel reichen von 2002 bis 2020, decken also eine Spanne von 18 Jahren ab, was 30 bis 48 Jahre nach ihrer Geburt liegt. Das Genrespektrum ist breit gefächert und umfasst unter anderem Western, Krimi, Drama, Sci-Fi & Fantasy, Mystery, Thriller und Familienfilme, was auf eine vielseitige Rollenauswahl schließen lässt, ohne klare Genrepräferenz.
Einordnung
Die Bewertungen der Titel reichen von 5,4 bis 8,7 von 10, bei einem Schnitt von 6,8. Die höchsten Werte erzielen die „Deadwood"-Titel, während spätere Produktionen wie „1922" oder „Immer wieder Weihnachten" im Mittelfeld liegen. Der älteste bewertete Titel, „Max", liegt inzwischen über zwei Jahrzehnte zurück, der jüngste, „Words on Bathroom Walls", erschien 2020.