1900 (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernardo Bertolucci |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 315 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-08-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (698 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einem Gutshof in der Emilia wachsen zwei Jungen gemeinsam auf, geboren am selben Tag des Jahres 1900: Olmo, Sohn von Bauern, und Alfredo, Erbe des Gutsherrn. Der erste Teil begleitet sie durch die frühen Streiks auf den Feldern und durch den Weltkrieg, an deren Ende der agrarische Faschismus den Besitzenden zur Seite springt; beide jungen Männer heiraten. Der zweite Teil trennt die Wege. Olmo, inzwischen verwitwet, arbeitet als Schlachter und setzt den Kampf fort, während Alfredo sich ins Private zurückzieht. Am 25. April 1945 wird über die Gutsherren gerichtet — und die beiden Lebenslinien treffen wieder aufeinander.
Entstehungsgeschichte
Bernardo Bertolucci inszenierte das 1976 erschienene Historiendrama, das unter dem Titel „1900" läuft. Robert De Niro und Gérard Depardieu stehen für das ungleiche Paar, Dominique Sanda und Stefania Sandrelli ergänzen die Besetzung. Wer den Film sehen möchte, muss sechzehn Jahre alt sein.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Historie und erzählt von Italien, Widerstand, Faschismus, dem Zweiten Weltkrieg, dem Bauernstand und der Hinrichtung. Aus dieser Zusammenstellung ergibt sich die Anlage: eine politische Geschichte, die über zwei Biografien erzählt wird und dabei einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten umspannt. Die Konstruktion in zwei Akten macht den Bruch selbst zum Thema — was in der Kindheit gemeinsam war, wird durch Herkunft und Eigentum auseinandergetrieben, ohne dass die Bindung ganz verschwindet. Der gemeinsame Geburtstag ist dabei mehr als eine Fügung; er legt fest, dass beide Figuren dieselben Ereignisse durchlaufen und daraus entgegengesetzte Schlüsse ziehen. Der ländliche Schauplatz sorgt dafür, dass jede politische Wendung unmittelbar an Arbeit und Besitz sichtbar wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,8 von 10 zählt die Bewertung zu den höchsten in diesem Umfeld, allerdings auf einer Basis im hohen dreistelligen Bereich — ein Zuspruch von wenigen, aber deutlich zugewandten Stimmen. 50 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für die groß angelegte Form des politischen Epos, die den Zeitlauf nicht illustriert, sondern an Figuren durchbuchstabiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert De Niro als Alfredo Berlinghieri
- Gérard Depardieu als Olmo Dalcò
- Dominique Sanda als Ada Fiestri Paulhan
- Stefania Sandrelli als Anita Foschi
- Donald Sutherland als Attila Mellanchini
- Burt Lancaster als Alfredo Berlinghieri the Elder
- Francesca Bertini als Sister Desolata
- Laura Betti als Regina
- Werner Bruhns als Ottavio Berlinghieri
- Stefania Casini als Neve
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Verfügbarkeit
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