Stefania Casini
Werdegang
Stefania Casini wurde am 4. September 1948 geboren. Nach einem Architekturstudium wandte sie sich der Schauspielerei zu und arbeitete unter anderem mit Pietro Germi, Bernardo Bertolucci, Peter Greenaway und Dario Argento zusammen. In den späten 1970er Jahren zog sie nach New York, wo sie in Andy Warhols „Bad" auftrat. Dort entschied sie sich, hinter die Kamera zu wechseln und als Regisseurin zu arbeiten. Mit Francesca Marciano schrieb und inszenierte sie den Film „Lontano da dove", der 1983 bei den Filmfestspielen von Venedig gezeigt wurde. 1997 folgte mit „Un Paradiso di Bugie" ein weiterer Spielfilm, den sie ebenfalls schrieb und inszenierte. Für den Sender Mediaset drehte sie zudem sechs Fernsehfilme. Als Dokumentarfilmerin für RAI und Mediaset widmete sie sich immer wieder gesellschaftlichen Themen rund um Frauen und junge Menschen. Zwischen 2000 und 2002 war sie künstlerische Leiterin des Filmfestivals „Terra di Siena", 2010 Geschäftsführerin bei DGTV IESTV. Bis heute schreibt und inszeniert sie Sendungen und Dokumentationen für RAI und verschiedene Satellitensender und arbeitet zudem als Journalistin für Frauenzeitschriften.
Filmografie bei uns
Im Katalog ist Stefania Casini als Schauspielerin mit zwei Filmen vertreten, beide aus dem Horror- und Thriller-Genre. Die Titel liegen zeitlich weit auseinander: „Suspiria – In den Krallen des Bösen" von 1977 und „The Goldsmith" von 2022, was eine Spanne von 45 Jahren zwischen den beiden Werken bedeutet. Serien sind nicht vertreten.
Einordnung
Die beiden Titel erhalten bei uns Bewertungen von 7,5 und 5,8, im Schnitt 6,7 von 10. Der erste Film entstand rund 29 Jahre nach ihrer Geburt, der zweite folgte erst 74 Jahre nach ihrem Geburtsjahr, womit sich ihre beiden bei uns gelisteten Auftritte über nahezu ihre gesamte Lebensspanne verteilen.