Der letzte Tango in Paris (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernardo Bertolucci |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-12-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.250.000 $ |
| Einspielergebnis | 36.182.181 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.373 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul, ein alternder Amerikaner, der in Paris lebt, ist nach dem Selbstmord seiner Frau aus der Bahn geworfen. Bei einer Wohnungsbesichtigung begegnet er der jungen Französin Jeanne. Die beiden beginnen eine leidenschaftliche, rein sexuelle Beziehung, mit der Paul seine Verzweiflung zu überwinden versucht. Die Übereinkunft dazu ist streng: Es werden keine Namen ausgetauscht und keine Fragen gestellt, nichts soll über die Wohnung hinausreichen. Als Paul später versucht, daraus eine tiefere Bindung zu machen, hält diese Verabredung dem Anspruch nicht mehr stand.
Entstehungsgeschichte
Bernardo Bertolucci inszenierte das 1972 erschienene Drama, das englisch „Last Tango in Paris" heißt. Besetzt sind Marlon Brando, Maria Schneider, Maria Michi und Giovanna Galletti, wobei die Anlage ganz auf zwei Figuren zuläuft und die übrigen Rollen den Rahmen bilden. Die Freigabe gilt ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Drama und Liebesfilm angelegt, verweigert der Film beiden Genres das Erwartbare. Die Beziehung ist von der ersten Verabredung an begrenzt, sie kennt keine gemeinsame Zukunft und keine Namen, und dieser Verzicht auf Vorgeschichte ist die eigentliche erzählerische Entscheidung: Zwei Menschen treten ohne Biografie gegeneinander an. Der Verlust, der Paul in diese Lage bringt, wird nicht zum Erklärstück ausgebaut, sondern bleibt der stumme Anlass. Der Stoff ist heikel, weil er Trauer und Begehren ineinanderschiebt und die Machtverhältnisse zwischen den beiden nicht ausgleicht; die Anlage stellt diese Schieflage aus, statt sie zu glätten.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 aus über tausend abgegebenen Stimmen ist ein klar positiver Wert, der bei einem so sperrigen Gegenstand nicht selbstverständlich ist. 54 Jahre nach dem Erscheinen ist der Abstand groß genug, dass sich der Film ohne die Aufregung des Erscheinungsjahres betrachten lässt; die Freigabe ab 16 Jahren zeigt, dass die Darstellung nichts umschreibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marlon Brando als Paul
- Maria Schneider als Jeanne
- Maria Michi als Rosa's Mother
- Giovanna Galletti als Prostitute
- Jean-Pierre Léaud als Tom
- Gitt Magrini als Jeanne's Mother
- Catherine Allégret als Catherine
- Luce Marquand als Olympia
- Marie-Hélène Breillat als Monique
- Catherine Breillat als Mouchette
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Verfügbarkeit
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