Die Träumer (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernardo Bertolucci |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-10-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (3.169 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Isabelle und ihr Bruder Théo bleiben allein in Paris zurück, während ihre Eltern verreist sind. In die Wohnung laden sie Matthew ein, einen amerikanischen Studenten. Sich selbst überlassen, legen die drei die Regeln eines Spiels fest, das sie dazu bringt, ihre emotionale und sexuelle Identität zu erkunden.
Mit den Stunden verschärft sich die Partie, Sinne und Gedanken werden immer stärker gereizt. Den Hintergrund bildet das zerrissene Frankreich des Mai 68, Spiegel einer Jugend, deren Stimme in ganz Europa nachhallt. Der Verlauf gleicht einer Initiationsreise: drei Heranwachsende, die ihre eigenen Grenzen prüfen, um schließlich zu sich selbst zu finden. Wohin dieses Prüfen führt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Bernardo Bertolucci inszenierte das Werk, das 2003 herauskam. Die Besetzung führt Michael Pitt, Eva Green, Louis Garrel und Anna Chancellor auf. Für Zuschauer unter sechzehn Jahren ist der Film nicht freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm sind die beiden Genres, und die Anlage ist entsprechend eng geführt: eine Wohnung, drei Figuren, ein überschaubarer Zeitraum. Solche Konstellationen verlagern das Geschehen fast vollständig nach innen. Was sonst durch Ortswechsel und Nebenhandlungen erzählt würde, muss hier über Blicke, Regeln und deren Übertretung entstehen. Dass die politischen Ereignisse draußen nur als Rahmen erscheinen, verstärkt diesen Zug: Die Weltlage bleibt hörbar, wird aber nicht zum eigentlichen Gegenstand. Die Freigabe ab sechzehn Jahren passt zu einem Stoff, der sexuelle Selbsterkundung offen behandelt.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben eine Durchschnittsbewertung von 7,2 von 10. Das liegt spürbar über dem Mittelfeld und deutet auf ein Publikum, das sich auf die Machart einlässt, statt eine konventionelle Liebesgeschichte zu erwarten. Die Stimmenzahl bleibt dabei moderat, was zu einem Film passt, der weniger auf Breite als auf ein bestimmtes Interesse zielt. Zwischen dem Erscheinungsjahr 2003 und heute liegen 23 Jahre.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Pitt als Matthew
- Eva Green als Isabelle
- Louis Garrel als Theo
- Anna Chancellor als Mother
- Robin Renucci als Father
- Jean-Pierre Kalfon als Jean-Pierre Kalfon
- Jean-Pierre Léaud als Jean-Pierre Léaud
- Florian Cadiou als Patrick
- Pierre Hancisse als First Buff
- Valentin Merlet als Second Buff
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Verfügbarkeit
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