ヘイズ (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Shinya Tsukamoto |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery |
| Laufzeit | 49 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-04-28 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (118 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Mann erwacht in einem unterirdischen Labyrinth so eng, dass er sich kaum bewegen kann. Woher er kommt und wie er hierhergeriet, weiß er nicht mehr, dazu quält ihn eine tiefe Wunde am Bauch. Er beginnt, sich durch die engen Gänge zu zwängen, muss tödlichen Fallen ausweichen und sich mancherorts buchstäblich mit den Zähnen vorwärtsarbeiten. Zwischen abgerissenen, verwesenden Gliedmaßen trifft er auf eine Frau, die ebenfalls ihr Gedächtnis verloren hat. Gemeinsam suchen sie nach Antworten, ohne welche zu finden. Als der Mann aufgeben will, beginnt die Frau, einen Weg durch einen Abwasserkanal freizulegen – und beim Versuch, ihr zu folgen, verliert er sie aus den Augen.
Entstehungsgeschichte
„Haze“ entstand 2005 unter der Regie von Shinya Tsukamoto, der auch die männliche Hauptrolle übernahm. Neben ihm stehen Kahori Fujii, Takahiro Murase und Takahiro Kandaka vor der Kamera. Der Film ist als Horror- und Mystery-Werk angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Horror und Mystery zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Statt eines klar umrissenen Bedrohungsszenarios steht die Orientierungslosigkeit im Zentrum, die physische Enge des Labyrinths wird zur eigentlichen Quelle des Schreckens. Dass Regisseur und Hauptdarsteller in einer Person zusammenfallen, deutet auf eine sehr körperbetonte, unmittelbare Inszenierung der Hauptfigur hin. Die Konstellation aus zwei gedächtnislosen Figuren, die einander in einem Ort des Verfalls begegnen, ohne dass ihnen Erklärungen geliefert werden, verweist auf ein Erzählprinzip, das auf Verunsicherung statt auf Auflösung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich „Haze“ im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein breiter Konsens ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, der Film bleibt damit ein Werk, das im Rahmen des japanischen Horror-Mystery-Kinos seiner Entstehungszeit zu verorten ist, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine breitere Rezeption ablesen lässt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Shinya Tsukamoto
- Kaori Fujii
- Takahiro Murase
- Takahiro Kandaka
- Masato Tsujioka
- Mao Saito
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Verfügbarkeit
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