X-Men: Erste Entscheidung (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Matthew Vaughn |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-06-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 160.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 353.624.124 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (13.867 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Charles Xavier und Erik Lehnsherr lernen sich Anfang der 1960er kennen. Xavier ist Oxford-Absolvent mit einer Dissertation über Genmutation und einem gewissen Hang zur Selbstgefälligkeit; Lehnsherr hat als Kind Auschwitz überlebt, wo ein Arzt namens Schmidt seine Fähigkeit entdeckte und sie durch die Ermordung seiner Mutter auslöste.
Beide jagen denselben Mann. Schmidt nennt sich inzwischen Sebastian Shaw und treibt die Kubakrise voran, weil ein Atomkrieg die Mutanten als Überlebende zurücklassen würde. Der Film erzählt, wie aus zwei Freunden Professor X und Magneto werden — und macht ihre spätere Gegnerschaft nicht an Bosheit fest, sondern an der Frage, ob man von Menschen Akzeptanz erwarten darf.
Entstehungsgeschichte
Die X-Men-Reihe galt nach "Der letzte Widerstand" und dem Wolverine-Ableger als erschöpft. Fox setzte auf einen Neustart als Vorgeschichte und beauftragte Matthew Vaughn, der zuvor "Kick-Ass" gedreht hatte und Jahre zuvor bereits für einen X-Men-Film vorgesehen gewesen war.
Der Zeitplan war extrem knapp: Vom Beginn der Vorproduktion bis zum Kinostart lag gut ein Jahr. Bryan Singer, Regisseur der ersten beiden Filme, war als Produzent und Mitautor beteiligt. Die Verlegung in die 1960er erlaubte es, das Mutantenthema an die Bürgerrechtsbewegung anzuschließen — eine Lesart, die in den Comics seit jeher mitläuft.
Hinter den Kulissen
Der Film ist optisch bewusst an die Spionagefilme der Zeit angelehnt, mit geteilten Bildschirmen, kräftigen Farben und einer Ausstattung, die an frühe Bond-Filme erinnert. Gedreht wurde in England, den USA und auf Jamaika.
Die eindrücklichste Szene ist die kürzeste: Michael Fassbenders Auftritt in einer argentinischen Bar, in dem Lehnsherr zwei ehemalige SS-Männer stellt — gespielt in drei Sprachen, mit einem Wechsel ins Deutsche, der die Szene kippen lässt. Fassbender und James McAvoy entwickelten das Verhältnis ihrer Figuren weitgehend gemeinsam; der Film hängt an ihrer Dynamik.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 353 Millionen Dollar ein — weniger als erhofft, aber genug für eine Fortsetzung — und wurde als bester X-Men-Film seit Jahren aufgenommen.
Er rettete die Reihe und ermöglichte "Zukunft ist Vergangenheit", der beide Besetzungen zusammenführte. Sein größerer Beitrag liegt darin, wie ernst er seine Prämisse nimmt: Magneto ist hier kein Bösewicht, sondern ein Überlebender, dessen Schlussfolgerung aus der eigenen Geschichte nachvollziehbar bleibt, auch wenn der Film ihr nicht folgt.
Bilder








Besetzung & Stab
- James McAvoy als Charles Xavier (24 Years)
- Michael Fassbender als Erik Lehnsherr
- Jennifer Lawrence als Raven / Mystique
- Rose Byrne als Moira MacTaggert
- Kevin Bacon als Sebastian Shaw
- January Jones als Emma Frost
- Nicholas Hoult als Hank / Beast
- Lucas Till als Alex Summers / Havok
- Zoë Kravitz als Angel Salvadore
- Caleb Landry Jones als Cassidy / Banshee
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Verfügbarkeit
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