Kick-Ass (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Matthew Vaughn |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-03-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 28.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 96.188.903 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (12.644 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dave Lizewski ist Oberstufenschüler, liest Comics und stellt sich die naheliegende Frage: Warum versucht eigentlich niemand, wirklich ein Superheld zu sein? Er kauft einen grünen Taucheranzug, nennt sich Kick-Ass und wird bei seinem ersten Einsatz niedergestochen und angefahren.
Nach der Genesung — mit Metallplatten und beschädigten Nerven, die ihn weniger schmerzempfindlich machen — macht er weiter und wird über ein Handyvideo berühmt. Dabei gerät er zwischen die Fronten: Big Daddy und seine elfjährige Tochter Hit-Girl führen einen professionell vorbereiteten Rachefeldzug gegen einen Mafiaboss, und beide töten ohne Zögern.
Entstehungsgeschichte
Die Comicvorlage von Mark Millar und John Romita Jr. entstand parallel zum Drehbuch — Matthew Vaughn und Millar besprachen den Stoff, während die Hefte noch geschrieben wurden.
Kein Studio wollte den Film finanzieren; die Kombination aus einem elfjährigen Mädchen, das Menschen tötet, und einer hohen Altersfreigabe galt als unverkäuflich. Vaughn brachte die rund dreißig Millionen Dollar über private Geldgeber selbst auf und verkaufte den fertigen Film anschließend an einen Verleih — ein Vorgehen, das ihm die vollständige Kontrolle sicherte.
Hinter den Kulissen
Chloë Grace Moretz war beim Dreh elf Jahre alt und absolvierte ein mehrmonatiges Kampf- und Waffentraining unter Anleitung des Stuntkoordinators, der zuvor mit Jackie Chan gearbeitet hatte. Ihre Eltern und die Produktion legten fest, dass sie die Vorlage nicht lesen und den fertigen Film erst später sehen durfte.
Nicolas Cage legte Big Daddys Sprechweise als Anspielung auf Adam Wests Batman der 1960er an — im Kostüm spricht er anders als ohne. Gedreht wurde überwiegend in England und Kanada. Die Flurszene mit Nachtsichtoptik wurde als durchgehende Sequenz aus der Perspektive der Waffenlichtquelle inszeniert.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 96 Millionen Dollar ein und wurde von der Kritik gespalten aufgenommen; mehrere prominente Rezensionen kritisierten die Darstellung des Kindes scharf.
Er steht am Anfang einer Reihe von Filmen, die das Superheldengenre von innen befragen, und war das Argument, mit dem Vaughn anschließend "Kingsman" durchsetzen konnte. Der Vorwurf, die Figur Hit-Girl sei problematisch, hat sich mit den Jahren eher verstärkt als gelegt — der Film selbst behandelt sie ausdrücklich als Ergebnis einer Erziehung, die als Missbrauch lesbar ist, ohne diese Lesart durchzuhalten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aaron Taylor-Johnson als Dave Lizewski / Kick-Ass
- Chloë Grace Moretz als Mindy Macready / Hit Girl
- Nicolas Cage als Damon Macready / Big Daddy
- Lyndsy Fonseca als Katie Deauxma
- Mark Strong als Frank D'Amico
- Deborah Twiss als Mrs. Zane
- Christopher Mintz-Plasse als Chris D'Amico / Red Mist
- Elizabeth McGovern als Mrs. Lizewski
- Omari Hardwick als Sergeant Marcus Williams
- Xander Berkeley als Detective Gigante
Weitere Filme von Matthew Vaughn
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.