Kingsman: The Secret Service (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Matthew Vaughn |
|---|---|
| Genre | Krimi, Komödie, Action |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-01-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 81.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 414.351.546 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (18.165 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kingsman ist ein privater Geheimdienst, getarnt als Londoner Maßschneiderei, dessen Agenten nach Rittern der Tafelrunde benannt sind. Als einer von ihnen stirbt, schlägt Harry Hart einen ungewöhnlichen Kandidaten für die Nachfolge vor: Eggsy, einen Jugendlichen aus einer Sozialsiedlung, dessen Vater vor Jahren beim selben Dienst ums Leben kam.
Während Eggsy eine brutale Auswahlprüfung durchläuft, betreibt der Technologiemilliardär Richmond Valentine ein Programm, das kostenlose SIM-Karten weltweit verteilt. Sein Plan zur Rettung des Planeten besteht darin, die Menschheit über ein Signal gegeneinander aufzubringen. Der Film erzählt das als Spionagekomödie, die den Bond-Film ausdrücklich zitiert und zugleich seine Gepflogenheiten unterläuft.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist eine Comicreihe von Mark Millar und Dave Gibbons, die parallel zur Filmentwicklung entstand — Matthew Vaughn und Millar besprachen den Stoff bereits, während die Hefte noch geschrieben wurden.
Vaughn hatte zuvor "Kick-Ass" nach einer Millar-Vorlage gedreht und "X-Men: Erste Entscheidung" inszeniert; ein Angebot, "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" zu übernehmen, lehnte er zugunsten dieses Projekts ab. Erklärtes Ziel war eine Rückkehr zum spielerischen Spionagefilm der 1960er, als Gegenreaktion auf die ernsten, realistisch angelegten Bond-Filme mit Daniel Craig.
Hinter den Kulissen
Die Kirchenszene, in der Colin Firths Figur unter dem Einfluss des Signals eine gesamte Gemeinde tötet, wurde über mehrere Wochen choreografiert und in einzelnen Abschnitten gedreht, die anschließend zu einer scheinbar durchgehenden Aufnahme zusammengesetzt wurden. Colin Firth trainierte monatelang und absolvierte den Großteil selbst — für einen Darsteller, der bis dahin fast ausschließlich in Literaturverfilmungen und Komödien zu sehen war, ein Rollenwechsel, den der Film als Witz mitführt.
Die Anzüge stammen von einem realen Londoner Schneider; die im Film gezeigte Ladenfassade in der Savile Row wurde für die Produktion eingerichtet und existierte danach zeitweise als tatsächliches Geschäft. Samuel L. Jackson spielt den Gegner mit einem Lispeln, das er selbst vorschlug.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 414 Millionen Dollar ein, deutlich mehr als erwartet, und machte Taron Egerton bekannt.
Die Kritik lobte Tempo und Choreografie und stieß sich an zwei Punkten: der Kirchenszene, deren Gewaltdarstellung viele als Selbstzweck lasen, und einer Pointe am Filmende, die als Rückfall in genau das Bond-Klischee gelesen wurde, das der Film zuvor verspottet. Vaughn verteidigte beides als bewusste Übertreibung. Zwei Fortsetzungen folgten; keine erreichte die Aufnahme des ersten Teils.
Bilder








Besetzung & Stab
- Taron Egerton als Gary 'Eggsy' Unwin
- Colin Firth als Harry Hart / Galahad
- Samuel L. Jackson als Valentine
- Mark Strong als Merlin
- Sophie Cookson als Roxy
- Sofia Boutella als Gazelle
- Michael Caine als Arthur
- Edward Holcroft als Charlie
- Hanna Alström als Princess Tilde
- Samantha Womack als Michelle Unwin
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Verfügbarkeit
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