Wir schaffen das schon (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Giulio Manfredonia |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-10-31 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (218 Stimmen) |
Worum es geht
Nello übernimmt die Leitung einer neu gegründeten Arbeitsgenossenschaft für ehemalige psychiatrische Patienten. Nach der Schließung der staatlichen Anstalten in Italien im Zuge des Basaglia-Gesetzes stehen viele der ehemaligen Insassen ohne Perspektive und mit kaum Mitteln da. Statt sie ruhigzustellen, will Nello ihnen tatsächlich helfen: Er ermutigt seine Schützlinge, eigene Fähigkeiten zu entdecken und sich in die Welt außerhalb der Klinikmauern zu wagen. Dieser Weg ist nicht ohne Risiko, denn wer Grenzen zu schnell verschiebt, zahlt dafür mitunter einen Preis. Wie weit diese Konsequenzen reichen, bleibt der eigentlichen Filmerfahrung vorbehalten.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2008 unter der Regie von Giulio Manfredonia. In den Hauptrollen sind Claudio Bisio, Anita Caprioli, Andrea Bosca und Giovanni Calcagno zu sehen. Es handelt sich um eine italienische Produktion, die im englischsprachigen Raum unter dem Titel „We Can Do That“ bekannt ist.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zum Stoff: Statt das Thema psychiatrische Versorgung rein ernst zu verhandeln, sucht die Geschichte den Ausgleich zwischen Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit, was dem Anliegen entspricht, die Figuren nicht auf ihre Diagnosen zu reduzieren. Dass die Handlung an der realen Reform der italienischen Psychiatrie ansetzt, verleiht der Erzählung einen gesellschaftlichen Unterbau, der über eine reine Wohlfühlgeschichte hinausweist. Die Anlage um eine Gruppe von Figuren, die gemeinsam eine Arbeitsgenossenschaft aufbauen, deutet auf ein Ensemblestück hin, in dem individuelle Schicksale im Kollektiv sichtbar werden. Der Hinweis, dass gute Absichten nicht automatisch zu guten Ergebnissen führen, lässt vermuten, dass der Film Ambivalenzen zulässt, statt einfache Lösungen anzubieten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer eher überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit der Entstehung des Films sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, was den historischen Bezug zur italienischen Psychiatriereform zusätzlich in die Rückschau rückt. Innerhalb des Genres von Komödien mit sozialem Hintergrund positioniert sich der Film als Beispiel dafür, wie sich humorvolle Erzählweise und ernstes gesellschaftliches Thema verbinden lassen, ohne dass eines das andere verdrängt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Claudio Bisio als Nello
- Anita Caprioli als Sara
- Andrea Bosca als Gigio
- Giovanni Calcagno als Luca
- Michele De Virgilio als Niki
- Carlo Giuseppe Gabardini als Goffredo
- Andrea Gattinoni als Roby
- Natascia Macchniz als Luisa
- Rosa Pianeta als Enrica
- Daniela Piperno als Miriam
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Verfügbarkeit
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