Cetto c'è, senzadubbiamente (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Giulio Manfredonia |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-11-21 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.556.301 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (260 Stimmen) |
Worum es geht
Zehn Jahre nach seiner Wahl zum Bürgermeister von Marina di Sopra ist von Cetto la Qualunque in Italien nichts mehr zu hören. Wie sich zeigt, hat er sich nach Deutschland abgesetzt und dort, fern jeder politischen Ambition, ein zweites Leben aufgebaut: Für die Deutschen gilt er als schillernder Erfolgsunternehmer, der das Land als Terrain für seine Geschäfte begreift und die Mafia eher als Gütesiegel denn als Problem versteht. Seine Kette aus Restaurants und Pizzerien läuft gut, an seiner Seite steht eine deutsche Partnerin, deren Eltern als Neonazis mit einer sehr eigenen Sicht auf Zuwanderer wenig Sympathie für ihn übrig haben. Als die Nachricht kommt, dass es der Tante, die ihn aufgezogen hat, gesundheitlich schlechter geht, zieht es Cetto zurück in die alte Heimat. Dort erfährt er von ihr Dinge über seine Herkunft und seine Vergangenheit, die seinem weiteren Weg eine neue Richtung geben und ihn zurück an die Schaltstellen der Macht führen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2019 unter der Regie von Giulio Manfredonia. In den Hauptrollen sind Antonio Albanese, Nicola Rignanese, Caterina Shulha und Aurora Quattrocchi zu sehen.
Hinter den Kulissen
Als Komödie angelegt, setzt der Film auf eine überzeichnete Figur, deren Widersprüche – Mafia-Nostalgie, unternehmerischer Ehrgeiz in einem fremden Land, familiäre Bindungen – das komische Grundgerüst bilden. Die Konstellation aus einer deutschen Partnerin und neonazistisch gesinnten Schwiegereltern treibt den Konflikt zwischen Herkunft und neuer Umgebung zusätzlich zu. Die Rückkehr zur kranken Tante und die Enthüllung über Cettos Abstammung verschieben die Geschichte von der reinen Auslandsposse zu einer Erzählung über Identität und Machtrückkehr, was der Komödie eine zusätzliche Wendung gibt, ohne den grundsätzlich humoristischen Ton zu verlassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,3 von 10 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im unteren Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2019 sind mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Einschätzung viel geändert hätte. Innerhalb der italienischen Komödientradition, aus der die Figur des Cetto la Qualunque stammt, bleibt der Film ein Beispiel für die Fortführung eines bekannten komödiantischen Charakters in einem neuen, internationalen Umfeld.
Bilder








Besetzung & Stab
- Antonio Albanese als Cetto La Qualunque
- Nicola Rignanese als Pino
- Caterina Shulha als Petra
- Aurora Quattrocchi als Zia Annunziata
- Gianfelice Imparato als Marchese Venanzio dal Verme
- Davide Giordano als Melo La Qualunque
- Lorenza Indovina als Carmen La Qualunque
- Massimo Cagnina als Geometra
- Mario Cordova als Invalido
- Luigi Petrucci als Cardinale Alfonso Maria Bandinelli
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Verfügbarkeit
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