Wintermärchen (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eric Rohmer |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-01-29 |
| Einspielergebnis | 213.687 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (184 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein dummes Missverständnis trennt Félicie von Charles, dem Mann, in den sie sich verliebt hat und von dem sie schwanger ist, ohne dass er davon weiß. Jahre vergehen, in denen Félicie als junge Mutter lebt und dabei nicht nur an Charles festhält, sondern sich zwischen mehreren Männern bewegt, die sie auf unterschiedliche Weise liebt. Die Hoffnung, den Verlorenen wiederzufinden, hat sie nie ganz aufgegeben, und ein Zufall auf einer Pariser Buslinie bringt die Geschichte an einen Punkt, den der Film nicht vorwegnehmen soll. Zwischen den Stationen dieser Suche nach Nähe und Klarheit finden sich Abschweifungen: ein Gespräch über Shakespeares "Wintermärchen", die gebildeten Wortwechsel eines Bibliothekars mit seinen Freunden, ein Abstecher zu den Reliquien der heiligen Bernadette in Nevers.
Entstehungsgeschichte
"Wintermärchen" entstand 1992 unter der Regie von Eric Rohmer. In den Hauptrollen sind Charlotte Véry, Frédéric van den Driessche, Michel Voletti und Hervé Furic zu sehen. Der Film ist als Spielfilm angelegt und verbindet Drama und Liebesgeschichte.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm passt zu einer Handlung, die weniger auf äußere Zuspitzung als auf das langsame Abwägen von Gefühlen setzt: eine Frau, drei Männer, keine schnelle Entscheidung. Dass literarische und religiöse Motive – das Shakespeare-Zitat, die Erzählungen um Bernadette Soubirous – eingewoben sind, zeigt eine Geschichte, die sich Zeit für Nebengedanken nimmt, statt strikt der Handlung zu folgen. Diese Anlage macht deutlich, dass es weniger um eine stringente Liebesintrige als um das Nachdenken über Gefühl, Zufall und Glauben geht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis steht der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich für sein Genre. Seit dem Erscheinungsjahr 1992 sind mittlerweile 33 Jahre vergangen, was den Film als Werk seiner Zeit erscheinen lässt, dessen ruhige Erzählweise sich deutlich von schnelleren Liebesdramen späterer Jahrzehnte unterscheidet. Innerhalb des Genres markiert er eine Erzählhaltung, die auf Beobachtung und Gespräch statt auf dramatische Zuspitzung setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlotte Véry als Félicie
- Frédéric van den Driessche als Charles
- Michel Voletti als Maxence
- Hervé Furic als Loïc
- Ava Loraschi als Elise
- Christiane Desbois als Mother
- Rosette als Sister
- Jean-Luc Revol als Brother-in-Law
- Haydée Caillot als Edwige
- Jean-Claude Biette als Quentin
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Verfügbarkeit
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