Eric Rohmer
Werdegang
Éric Rohmer, geboren am 20. März 1920, hieß eigentlich Jean-Marie Maurice Schérer und trat auch unter den Pseudonymen Gilbert Cordier und Dirk Peters auf. Er war ein französischer Filmregisseur, Filmkritiker, Journalist, Romanautor, Drehbuchautor und Lehrer. Rohmer gehörte zu den Figuren des Nouvelle-Vague-Kinos der Nachkriegszeit und war ehemaliger Herausgeber der Cahiers du cinéma.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 15 Titel von Éric Rohmer als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serienarbeiten. Die Werke stammen aus den Jahren 1963 bis 1998 und decken damit eine Zeitspanne von 35 Jahren ab. Der älteste Titel, „Die Karriere von Suzanne" und „Die Bäckerin von Monceau", entstand 43 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste, „Herbstgeschichte", 78 Jahre danach. Inhaltlich bewegt sich sein Schaffen zwischen Liebesfilm, Komödie und Drama, darunter Titel wie „Meine Nacht bei Maud", „Claires Knie", „Die Liebe am Nachmittag", „Pauline am Strand", „Wintermärchen" und „Frühlingserzählung".
Einordnung
Die 15 Titel liegen bei Bewertungen zwischen 6,5 und 7,6 von 10, im Schnitt bei 7,1. Die Werte fallen insgesamt recht einheitlich aus, ohne große Ausschläge nach oben oder unten. Am besten bewertet sind „Meine Nacht bei Maud" mit 7,6 und „Das grüne Leuchten" mit 7,5, während „Die Karriere von Suzanne" mit 6,5 den niedrigsten Wert der Sammlung aufweist. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel liegen 35 Jahre, in denen sich die Bewertungen auf einem vergleichbaren, durchweg positiven Niveau bewegen.
Filmografie (Regie)