Die Frau des Fliegers (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eric Rohmer |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-03-04 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (134 Stimmen) |
Worum es geht
François führt eine Beziehung mit Anne, die von Zweifeln durchzogen ist. Eines Morgens beobachtet er, wie ein fremder Mann ihre Wohnung verlässt. Was François nicht weiß: Es handelt sich um Annes früheren Freund, einen Piloten, der ihr gerade eröffnet hat, dass die alte Verbindung endgültig vorbei ist. François fühlt sich dennoch betrogen und will Klarheit, doch Anne weicht einer Erklärung aus. Als er dem Mann zufällig wieder begegnet, diesmal in Begleitung einer anderen Frau, beschließt François, dem Paar zu folgen. Die Verfolgung führt ihn in einen Bus, wo er die fünfzehnjährige Lucie kennenlernt. Um sein Verhalten zu erklären, gibt er sich ihr gegenüber als Detektiv aus, der die Treue der Frau überprüfen soll. Lucie lässt sich auf das Spiel ein und schließt sich seiner Beobachtung an.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1981 unter der Regie von Eric Rohmer. In den Hauptrollen sind Philippe Marlaud, Marie Rivière, Anne-Laure Meury und Mathieu Carrière zu sehen. Es handelt sich um ein Drama, das komödiantische und romantische Elemente miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Drama, Komödie und Liebesfilm deutet auf eine Erzählung hin, die zwischenmenschliche Verwicklungen mit leichter Hand behandelt, ohne die ernsten Untertöne von Eifersucht und Selbsttäuschung zu verschweigen. Die Konstruktion der Geschichte, ein Missverständnis, eine spontane Lüge, eine zufällige Bekanntschaft, die sich verselbstständigt, folgt einem Prinzip verketteter Zufälle und falscher Annahmen. Dass eine beiläufige Notlüge zum Ausgangspunkt einer neuen Beziehung wird, verweist auf ein Interesse an den kleinen Selbstinszenierungen, mit denen sich Figuren durch unklare Gefühlslagen manövrieren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit rezipierter Titel einordnen, wohl aber als einen mit konstant positiver Resonanz innerhalb einer überschaubaren Zuschauerschaft. Seit seiner Entstehung 1981 sind über vierzig Jahre vergangen, in denen sich das dialoglastige, auf Beobachtung setzende Erzählen, wie es hier angelegt ist, deutlich von actionbetonteren Beziehungsfilmen späterer Jahrzehnte unterscheidet. Innerhalb des Genres steht er damit für eine Spielart des Liebesfilms, die auf große dramatische Zuspitzungen verzichtet und stattdessen auf Missverständnisse im Kleinen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Philippe Marlaud als François
- Marie Rivière als Anne
- Anne-Laure Meury als Lucie
- Mathieu Carrière als Christian
- Philippe Caroit als François' Friend
- Coralie Clément als Anne's Colleague
- María Luisa García als Anne's Friend
- Haydée Caillot als Blonde Woman
- Mary Stephen als Tourist
- Neil Chan als Tourist
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Verfügbarkeit
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