Win Win (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tom McCarthy |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-03-18 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 10.831.173 $ |
| Einspielergebnis | 10.654.385 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (570 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
New Providence, New Jersey. Mike Flaherty ist Anwalt und vertritt vor allem ältere Menschen. In seiner Freizeit trainiert er eine Ringermannschaft aus Jugendlichen, die nicht besonders erfolgreich ist. Eines Tages landet der Fall des betagten Klienten Leo Poplar auf seinem Tisch, der unter Vormundschaft gestellt wird. Mike entscheidet sich, die Betreuung selbst zu übernehmen, um die monatliche Vergütung einzustreichen. Statt Leos Wunsch zu respektieren, in sein eigenes Haus zurückzukehren, bringt er ihn in ein Pflegeheim und schiebt die Entscheidung dem Richter zu.
Leo hat eine Tochter, die sich nicht um ihn kümmert, aber auch einen Enkel: Kyle, der eines Tages vor dem Haus seines Großvaters steht, auf der Flucht vor seiner Mutter, die er verachtet. Mike nimmt ihn vorübergehend auf. Als sich herausstellt, dass Kyle ein Ringertalent ist, holt er ihn in seine Mannschaft und übernimmt gemeinsam mit seiner Frau die Verantwortung für ihn. Dann taucht Kyles Mutter auf.
Entstehungsgeschichte
Tom McCarthy führte Regie; das Werk stammt aus dem Jahr 2011 und ist ab 6 Jahren freigegeben. Paul Giamatti, Amy Ryan, Bobby Cannavale und Jeffrey Tambor bilden die Besetzung.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie: Die Kombination zeigt einen Film, der seine Figuren ernst nimmt und trotzdem Raum für Leichtigkeit lässt. Die Anlage arbeitet mit einem moralischen Fehltritt als Ausgangspunkt. Mike tut etwas, das er nicht tun dürfte, und die Geschichte hält ihn nicht sofort dafür zur Rechenschaft, sondern lässt ihn erst einmal davon profitieren. Der Enkel, der plötzlich auftaucht, verwandelt den Betrug in eine Verpflichtung, und das Ringen gibt dieser Verpflichtung eine Form. Die Mutter, die am Ende erscheint, ist die Figur, die diese Anordnung von außen in Frage stellt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 auf Grundlage einiger hundert Stimmen deutet auf eine positive, unaufgeregte Aufnahme. Fünfzehn Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel für die Tragikomödie um einen Alltagsmenschen, dessen Fehler nicht monströs, aber folgenreich sind. Im Genre steht er zwischen Sportfilm und Familiendrama, ohne sich einer Seite ganz zuzuordnen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Paul Giamatti als Mike Flaherty
- Amy Ryan als Jackie Flaherty
- Bobby Cannavale als Terry Delfino
- Jeffrey Tambor als Vigman
- Burt Young als Leo Poplar
- Melanie Lynskey als Cindy Timmons
- Alex Shaffer als Kyle
- Margo Martindale als Eleanor
- David Thompson als Stemler
- Nina Arianda als Shelly
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Verfügbarkeit
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