White Nights - Nacht der Entscheidung (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Taylor Hackford |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-11-22 |
| Einspielergebnis | 42.160.849 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nikolai Rodchenko hat der Sowjetunion einst den Rücken gekehrt und geschworen, nie zurückzukehren. Ein Flugzeugabsturz über sowjetischem Gebiet macht diesen Schwur zunichte: Der KGB nutzt die Gelegenheit, um den geflohenen Balletttänzer der Öffentlichkeit als reuigen Heimkehrer zu präsentieren. Zurück am Leningrader Kirow-Theater, trifft Nikolai auf Raymond Greenwood, einen amerikanischen Steptänzer, der während des Vietnamkriegs in die andere Richtung übergelaufen ist. Aus der erzwungenen Nähe zweier Männer mit gegensätzlichen Fluchtgeschichten entwickelt sich ein gemeinsamer Plan, aus dem Land zu entkommen, dessen jeweiliges System sie beide hinter sich lassen wollten oder mussten.
Entstehungsgeschichte
„White Nights – Nacht der Entscheidung“ entstand 1985 unter der Regie von Taylor Hackford. In den Hauptrollen stehen sich Mikhail Baryshnikov und Gregory Hines gegenüber, unterstützt von Jerzy Skolimowski und Helen Mirren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Thriller ergibt sich unmittelbar aus der Konstellation: Ein politisch aufgeladenes Fluchtszenario liefert die Spannung, während die Beziehung zwischen den beiden Tänzern und ihre jeweilige Zerrissenheit zwischen zwei Systemen den dramatischen Kern bilden. Dass die Hauptfiguren Tänzer sind – einer aus dem klassischen Ballett, einer aus dem Stepptanz –, deutet darauf hin, dass Bewegung und körperlicher Ausdruck als eigene Erzählebene neben dem Fluchtplot stehen. Die Besetzung mit Baryshnikov und Hines legt nahe, dass tänzerisches Können der Darsteller selbst Teil der Anlage der Geschichte ist, nicht nur schauspielerische Leistung. Die Gegenüberstellung zweier Überläufer aus entgegengesetzten Richtungen macht zudem deutlich, dass der Film nicht ein einfaches Ost-West-Schema erzählt, sondern die Widersprüche auf beiden Seiten zeigen will.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis fällt der Film solide, aber nicht überragend aus – ein Ergebnis, das für ein Werk mit vier Jahrzehnten Abstand zur Gegenwart eine begrenzte, aber kontinuierliche Wahrnehmung nahelegt. Innerhalb der Kombination aus Drama und politisch grundiertem Thriller reiht er sich in eine Reihe von Filmen ein, die persönliche Schicksale vor dem Hintergrund des Kalten Krieges verhandeln, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben eine genauere Einordnung ableiten ließe.
Bilder







Besetzung & Stab
- Mikhail Baryshnikov als Nikolai 'Kolya' Rodchenko
- Gregory Hines als Raymond Greenwood
- Jerzy Skolimowski als Colonel Chaiko
- Helen Mirren als Galina Ivanova
- Geraldine Page als Anne Wyatt
- Isabella Rossellini als Darya Greenwood
- John Glover als Wynn Scott
- Stefan Gryff als Captain Kirigin
- William Hootkins als Chuck Malarek
- Shane Rimmer als Ambassador Larry Smith
Weitere Filme von Taylor Hackford
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.