Blood In Blood Out - Verschworen auf Leben und Tod (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Taylor Hackford |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 180 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-02-05 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (1.640 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Verwandte, drei Wege. Der Film begleitet sie von 1972 bis 1984.
Miklo kommt aus Las Vegas nach East Los Angeles und schließt sich der Gang Vatos Locos an. Nach einer Tat kommt er in San Quentin, wo er neun Jahre verbringt und in der Gefängnisbande La Onda aufsteigt. Sein Cousin Paco wird Polizist. Sein Cousin Cruz, der malt, gerät in die Drogensucht.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Taylor Hackford. Das Drehbuch schrieben Jimmy Santiago Baca, Jeremy Iacone und Floyd Mutrux nach einer Geschichte von Ross Thomas — teilweise autobiografisch, gestützt auf Bacas eigene Erfahrungen in Straßenbanden und im Gefängnis.
Damian Chapa spielt Miklo Velka, Benjamin Bratt den Paco Aguilar, Jesse Borrego den Cruz Candelaria, Enrique Castillo den Montana Segura, Delroy Lindo den Bonafide, Billy Bob Thornton den Lightning und Danny Trejo den Geronimo.
Produziert wurde der Film von Hackford und Jerry Gershwin für Hollywood Pictures; verliehen wurde er von Buena Vista. Die Kamera führte Gabriel Beristain, den Schnitt Fredric und Karl F. Steinkamp, die Musik stammt von Bill Conti.
Die Dreharbeiten begannen im Mai 1991 in und um East Los Angeles. Teile entstanden im Staatsgefängnis San Quentin, wo echte Insassen als Statisten mitwirkten; ein Caterer wurde bei einem Drive-by-Shooting verletzt. Sämtliche Gemälde der Figur Cruz stammen vom Künstler Adan Hernandez.
Das Budget betrug 35 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Entwicklung reichte bis in die frühen achtziger Jahre zurück. Edward James Olmos lehnte es ab, das Projekt zu leiten und darin zu spielen; Hackford übernahm und verstand es als Gefängnisdrama in der Tradition von „White Heat" und „I Am a Fugitive from a Chain Gang".
Dass in San Quentin selbst gedreht wurde und Häftlinge als Statisten auftraten, verankert den Film an dem Ort, von dem er handelt.
Dass ein Mitarbeiter der Produktion während der Dreharbeiten Opfer eines Drive-by-Shootings wurde, ist ein Umstand, der sich nicht wegerzählen lässt.
Die Bilder, die Cruz im Film malt, sind echte Arbeiten eines Künstlers — nicht Requisiten.
Einordnung & Wirkung
Bei 35 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film 4.496.583 Dollar ein. Kaufmännisch war das ein Fehlschlag.
Die Urteile gingen weit auseinander. Roger Ebert vergab zwei Sterne und bescheinigte wirkungsvolle Darstellungen bei fehlender Gesamtvision. Kenneth Turan nannte ihn in der Los Angeles Times rund drei Stunden gewalttätiges, comichaftes Getue. Mim Eichler dagegen pries ihn als möglicherweise einen der stärksten und wichtigsten Filme des Jahrzehnts.
Rotten Tomatoes weist 64 Prozent bei 14 Kritiken aus, Metacritic 47 von 100.
Entscheidend ist, was danach geschah: Der Film wurde in der mexikanisch-amerikanischen Gemeinschaft zum Kultfilm — trotz des Misserfolgs im Kino, und über Jahrzehnte hinweg.
Bilder








Besetzung & Stab
- Damian Chapa als Miklo
- Jesse Borrego als Cruz
- Benjamin Bratt als Paco
- Enrique Castillo als Montana
- Victor Rivers als Magic Mike
- Delroy Lindo als Bonafide
- Tom Towles als Red Ryder
- Carlos Carrasco als Popeye
- Teddy Wilson als Wallace
- Raymond Cruz als Chuey
Weitere Filme von Taylor Hackford
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.