Wenn Guffman kommt (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christopher Guest |
|---|---|
| Genre | Komödie, Musik |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-01-31 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (289 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Städtchen Blaine wirkt auf den ersten Blick belanglos, doch die Bewohner sehen das anders: Gegründet wurde es vor 150 Jahren von dem Mann, der einst Pioniere nach Kalifornien führte, und später machte sich der Ort mit der Herstellung von Fußbänkchen einen Namen. Zum großen Jubiläum soll eine Musical-Produktion mit den talentiertesten Einwohnern des Ortes die eigene Geschichte feiern. Für den Autor des Stücks wird die Sache zur Sensation, als sich herumspricht, dass der Kritiker Guffman anreisen und prüfen könnte, ob die Show das Zeug für Broadway hat. Zwischen Lokalstolz, Ehrgeiz und der Angst vor dem großen Auftritt entfaltet sich eine Geschichte, die genau dort ansetzt, wo Erwartung und Wirklichkeit auseinanderklaffen.
Entstehungsgeschichte
Christopher Guest führte 1997 bei diesem Spielfilm Regie und übernahm zugleich eine Rolle im Ensemble. Neben ihm stehen Eugene Levy, Fred Willard und Catherine O'Hara vor der Kamera. Der Film wird als Komödie mit musikalischer Ausrichtung geführt.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Musik ist hier kein Zufall, sondern das eigentliche Thema: Eine Laienproduktion, die sich selbst für bühnenreif hält, trifft auf die Erwartung eines auswärtigen Urteils. Die Besetzung aus vertrauten Namen, die wiederholt gemeinsam auftreten, deutet auf ein eingespieltes Zusammenspiel hin, das für die Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Übertreibung entscheidend ist. Dass die Handlung um eine örtliche Jubiläumsfeier und eine hausgemachte Musical-Show kreist, macht kleinstädtischen Stolz und Selbstüberschätzung zum eigentlichen Motor der Geschichte, nicht eine äußere Bedrohung oder ein klassischer Konflikt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überbordend breiten Meinungsbild. Seit dem Erscheinungsjahr 1997 sind mittlerweile 28 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit vor der heutigen Flut ähnlich angelegter Mockumentary-artiger Komödien einordnet. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Musik nimmt er eine Nische ein, die auf das Zusammenspiel eines wiederkehrenden Ensembles setzt und dabei ohne große äußere Effekte auskommt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christopher Guest als Corky St. Clair
- Eugene Levy als Dr. Allan Pearl
- Fred Willard als Ron Albertson
- Catherine O'Hara als Sheila Albertson
- Michael Hitchcock als Steve Stark - Councilman
- Larry Miller als Glenn Welsch - Mayor
- Parker Posey als Libby Mae Brown
- Bob Balaban als Lloyd Miller
- Don Lake als Phil Burgess - Blaine Historian
- David Cross als UFO Expert
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Verfügbarkeit
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