Es lebe Hollywood (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christopher Guest |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-11-17 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.542.025 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (185 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Set eines kleinen Kostümfamiliendramas namens "Home for Purim" herrscht Routine, bis ein Gerücht aus dem Internet die Runde macht: Ein oder mehrere Beteiligte der Produktion könnten für einen Oscar im Gespräch sein. Die bloße Vermutung genügt, um das gesamte Umfeld in helle Aufregung zu versetzen. Schauspieler beginnen, sich selbst zu inszenieren, alte Rivalitäten brechen wieder auf, und Presseagenten sorgen mit erfundenen Geschichten dafür, dass der Hype am Leben bleibt. Parallel dazu greift die Produktionsfirma in den Stoff selbst ein: Aus dem jüdisch geprägten Ethnodrama wird, sehr zum Missfallen der Autoren, ein vermeintlich massentauglicheres "Home for Thanksgiving". Wie sich die aufgeheizte Gerüchtelage am Ende auflöst, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
"Es lebe Hollywood" entstand 2006 unter der Regie von Christopher Guest. Zur Besetzung gehören Catherine O'Hara, Harry Shearer, Parker Posey und Christopher Moynihan.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte funktioniert als Komödie über den Mechanismus, mit dem aus einem bloßen Gerücht eine Eigendynamik entsteht, die alle Beteiligten erfasst. Dass ausgerechnet die Aussicht auf eine Auszeichnung genügt, um Eitelkeiten, Konkurrenzdenken und kommerzielle Anpassungsdruck freizulegen, macht den Stoff zu einer Selbstbeobachtung des Filmbetriebs. Die Umbenennung von "Home for Purim" zu "Home for Thanksgiving" steht dabei stellvertretend für einen größeren Konflikt: die Reibung zwischen künstlerischem Anspruch der Autoren und den vermeintlichen Erwartungen eines breiteren Publikums. Die Ensemblebesetzung deutet darauf hin, dass die Komik weniger aus einer einzelnen Hauptfigur entsteht als aus dem Zusammenspiel vieler kleiner, jeweils in ihrer eigenen Eitelkeit gefangener Charaktere.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von 184 Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind mittlerweile 19 Jahre vergangen, in denen der Film offenbar kein größeres, anhaltendes Publikum gefunden hat. Innerhalb der Komödie positioniert er sich als Branchensatire, die ihr Thema aus der Selbstironie des Filmbetriebs bezieht statt aus äußerer Handlung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Catherine O'Hara als Marilyn Hack
- Harry Shearer als Victor Allan Miller
- Parker Posey als Callie Webb
- Christopher Moynihan als Brian Chubb
- John Michael Higgins als Corey Taft
- Eugene Levy als Morley Orfkin
- Jane Lynch als Cindy
- Fred Willard als Chuck
- Jennifer Coolidge als Whitney Taylor Brown
- Christopher Guest als Jay Berman
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Verfügbarkeit
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