Christopher Guest
Werdegang
Christopher Guest, geboren am 5. Februar 1948, ist US-amerikanischer und britischer Schauspieler, Komiker, Drehbuchautor und Regisseur. Bekannt wurde er für Komödien im Mockumentary-Stil, die er schrieb, inszenierte und in denen er häufig die Hauptrolle übernahm. Er war Co-Autor und Darsteller der Rocksatire „This Is Spinal Tap" (1984) und führte in der Folge bei einer Reihe satirischer Mockumentary-Filme Regie, darunter „Waiting for Guffman" (1996), „Best in Show" (2000), „A Mighty Wind" (2003), „For Your Consideration" (2006) und „Mascots" (2016). Als Schauspieler trat er zudem in Filmen wie „Death Wish" (1974), „Little Shop of Horrors" (1986), „Die Braut des Prinzen" (1987) und „Eine Frage der Ehre" (1992) auf und gehörte zur festen Besetzung der zehnten Staffel von „Saturday Night Live". Guest ist erblicher britischer Peer mit dem Titel 5. Baron Haden-Guest und saß bis zur Wahlrechtsreform von 1999 im House of Lords. Er ist mit der Schauspielerin Jamie Lee Curtis verheiratet.
Filmografie bei uns
Im Katalog ist Christopher Guest als Regisseur mit sieben Titeln vertreten, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Die Titel erstrecken sich über 27 Jahre, von „The Big Picture" (1989) bis „Mascots" (2016) – ein Zeitraum, der 41 respektive 68 Jahre nach seiner Geburt liegt. Genreseitig dominiert die Komödie, ergänzt um Musik-, Liebes-, Drama-, Abenteuer- und Western-Elemente, was zu seinem Mockumentary-Ansatz passt, der reale Genres humorvoll nachahmt.
Einordnung
Die Bewertungen der sieben Titel liegen zwischen 5,4 und 7,0 bei einem Schnitt von 6,2. Am besten schneidet mit 7,0 der älteste gelistete Film ab, während „Mascots" von 2016 mit 5,4 am unteren Ende der Skala liegt. Die übrigen Werte bewegen sich mit 6,9, 6,8, 5,9, 5,8 und 5,5 in einem vergleichsweise engen Rahmen, ohne größere Ausreißer in die eine oder andere Richtung.