We Steal Secrets: Die WikiLeaks Geschichte (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alex Gibney |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Drama |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-05-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 602.042 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (170 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht eine Plattform, die kaum jemand kennt: WikiLeaks, mitbegründet von Julian Assange. Dann tauchen geheime Video- und Textdokumente auf, zugespielt von einem damals 22 Jahre alten amerikanischen Soldaten namens Bradley Manning. Die Veröffentlichung dieser Materialien wirft ein Schlaglicht auf das Verhalten des US-Militärs während der Kriegseinsätze im Nahen Osten und macht aus einer Nischenwebsite über Nacht ein globales Politikum. Die Dokumentation verfolgt, wie aus einer Idee eine internationale Kontroverse wird, in deren Zentrum Assange selbst steht.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Alex Gibney, der den Film 2013 als Dokumentarfilm mit dramatischen Zügen anlegte. Zu den Personen, die im Film auftreten oder deren Perspektive er einbezieht, gehören Julian Assange, Chelsea Manning, die Journalistin Heather Brooke sowie Gibney selbst. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und Drama deutet an, dass der Film nicht nur Fakten aneinanderreiht, sondern die Ereignisse um WikiLeaks als Geschichte mit Spannungsbogen erzählt – mit Assange und Manning als zwei Figuren, deren Wege sich über die veröffentlichten Dokumente kreuzen. Dass sowohl Assange als auch Manning namentlich in der Besetzung auftauchen, spricht dafür, dass der Film beide Seiten der Enthüllung beleuchtet: die Person, die die Plattform aufbaute, und die Person, die ihr das entscheidende Material lieferte. Die Einbindung einer Journalistin wie Heather Brooke erweitert den Blick um eine mediale Außenperspektive auf das Geschehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Rezeption, ohne dass sich daraus ein klares Urteil über seine Wirkung ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, in denen sich die öffentliche Wahrnehmung von WikiLeaks und den beteiligten Personen mehrfach verändert hat. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht der Titel für einen Ansatz, der aktuelle politische Ereignisse mit erzählerischen Mitteln aufbereitet, statt sie rein chronistisch abzuhandeln.
Bilder






Besetzung & Stab
- Julian Assange als Self - Founder, WikiLeaks (archive footage)
- Chelsea Manning als Self - WikiLeaks Source (archive footage)
- Heather Brooke als Self - Journalist
- Alex Gibney als Narrator (voice)
- Robert Manne als Self - Professor, La Trobe University, Melbourne
- John 'Fuzface' McMahon als Self - NASA Network Administrator
- Michael Hayden als Self - Former NSA and CIA Director
- J. William Leonard als Self - U.S. Government Classification Czar
- Daniel Domscheit-Berg als Self - Former WikiLeaks Spokesperson
- Smári McCarthy als Self - Icelandic Digital Freedom Society
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Verfügbarkeit
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