Enron: The Smartest Guys in the Room (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alex Gibney |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-04-22 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (307 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Dokumentarfilm beleuchtet die verborgene Seite eines der größten Finanzskandale überhaupt. Im Mittelpunkt steht Enron, damals das siebtgrößte Unternehmen der Vereinigten Staaten. Mehrere Topmanager steckten dort mehr als eine Milliarde Dollar in die eigenen Taschen, während Aktionäre und Beschäftigte alles verloren.
Der Film setzt auf persönliche Aussagen sowie auf Ton- und Videoaufnahmen aus dem Unternehmen selbst. Aus diesem Material entsteht das Bild einer Führungsetage, die sich maßlose Exzesse erlaubte. Zugleich legt die Dokumentation offen, welche moralische Leere sich hinter der angeblichen Unternehmensphilosophie verbarg.
Entstehungsgeschichte
Alex Gibney führte Regie bei diesem Dokumentarfilm von 2005. Zu den Mitwirkenden zählen Peter Coyote, John Beard, Jim Chanos und Dick Cheney. Freigegeben ist der Film ab sechs Jahren, denn im Zentrum stehen Aussagen und Dokumente, nicht Gewalt.
Hinter den Kulissen
Als reiner Dokumentarfilm verzichtet das Werk auf jede Genremischung und stützt sich ganz auf Belege. Gerade die Verwendung von internen Ton- und Videoaufnahmen verleiht der Darstellung Gewicht, denn hier sprechen die Verantwortlichen gewissermaßen selbst. Ergänzt durch persönliche Aussagen entsteht eine Erzählung, die nicht nur Zahlen, sondern auch Haltungen sichtbar macht.
Der Titel spielt mit dem Selbstbild der Beteiligten: „The Smartest Guys in the Room“, die klügsten Köpfe im Raum. Diese Zuschreibung steht in scharfem Kontrast zu dem, was der Film zeigt. Aus dem Gegensatz zwischen glänzender Fassade und tatsächlichem Verhalten bezieht die Dokumentation ihre Spannung. Die Gegenüberstellung von bereicherten Managern und geschädigten Aktionären und Beschäftigten gibt dem Stoff eine klare moralische Richtung, ohne dass er auf Einzelschicksale beschränkt bleibt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 wird der Film deutlich positiv bewertet. Die Basis bilden einige hundert Stimmen, für einen Dokumentarfilm über ein Wirtschaftsthema ein ordentliches Echo.
Seit dem Erscheinen sind 21 Jahre vergangen. Die Fragen, die der Film aufwirft, nach Verantwortung in Unternehmen, nach Kontrolle und nach dem Verhältnis von Profit und Moral, haben seither nicht an Bedeutung verloren. Im Feld der Wirtschaftsdokumentationen steht das Werk für eine Form, die einen komplexen Fall mit dokumentarischem Material greifbar macht.
Bilder


Besetzung & Stab
- Peter Coyote als Self - Narrator (voice)
- John Beard als Self
- Jim Chanos als Self
- Dick Cheney als Self
- Carol Coale als Self
- Gray Davis als Self
- Reggie Dees II als Self
- Joseph Dunn als Self
- Max Eberts als Self
- Peter Elkind als Self
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Verfügbarkeit
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