Scientology: Ein Glaubensgefängnis (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alex Gibney |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-01-25 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (887 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Dokumentarfilm nimmt sich eine Organisation vor, die in den fünfziger Jahren gegründet wurde und über die Jahre zu einer der verschlossensten und einflussreichsten Sekten der Vereinigten Staaten heranwuchs. Erzählt wird sie aus der Innenperspektive: Ehemalige Mitglieder, unter ihnen Paul Haggis, schildern, wie die Organisation arbeitet. Ihre Berichte zeichnen eine Maschinerie der Indoktrination nach, die es vermag, ihre Anhänger zu isolieren und gefügig zu machen. Was die Aussagen besonders macht, ist ihre Richtung: Sie zeigen, wie weit Menschen zu gehen bereit waren, denen der freie Wille genommen worden war, um einer Lehre bis auf den Buchstaben zu folgen - einer Lehre, die David Miscavige als allmächtiger Führer der Organisation vorgab.
Entstehungsgeschichte
Alex Gibney führte Regie bei dem 2015 erschienenen Dokumentarfilm und tritt zugleich vor der Kamera in Erscheinung. Neben ihm sind Paul Haggis, Jason Beghe und Lawrence Wright zu sehen. Der englische Titel lautet Going Clear: Scientology and the Prison of Belief.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Dokumentarfilm, und er zielt auf Kult, Kultführer, psychischen Missbrauch und Indoktrination. Die Form ergibt sich daraus fast zwangsläufig. Wo Vorgänge im Verborgenen stattfinden, bleibt das Zeugnis derer, die dabei waren, die tragende Quelle. Mehrere Aussagen nebeneinander erlauben es, aus Einzelerfahrungen ein Muster sichtbar zu machen, statt sich auf einen Einzelfall zu stützen. Der Stoff verlangt dabei Zurückhaltung, weil es um Menschen geht, die Schaden genommen haben.
Einordnung & Wirkung
7,6 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen sind ein deutlich positives Urteil, getragen von einer eher kleinen Zahl an Bewertenden. Dokumentarfilme erreichen in aller Regel ein kleineres Publikum als Spielfilme, was die Stimmenzahl mit erklärt. Elf Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel jener Sozialdokumentation, die ein geschlossenes System über die Erfahrungen derer aufschließt, die es verlassen haben.
Bilder



Besetzung & Stab
- Paul Haggis als Self - Interviewee
- Jason Beghe als Self - Interviewee
- Alex Gibney als Narrator (voice)
- Lawrence Wright als Self - Interviewee
- Sherry Stringfield als Sara Northrup (voice)
- Katie Holmes als Self (archive footage)
- Nancy Cartwright als Self (archive footage)
- Kirstie Alley als Self (archive footage)
- Karen Black als Self (archive footage)
- Jenna Elfman als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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