Zero Days (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alex Gibney |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-07-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 109.649 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (267 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2010 wird ein Computervirus entdeckt, das sich selbst repliziert und ungewöhnlich aggressiv agiert: Stuxnet. Die Spur führt zu einem gezielten Auftrag, Jahre zuvor erteilt, um das iranische Atomprogramm zu sabotieren. Doch die Software hält sich nicht an ihre Grenzen und verbreitet sich weit über das eigentliche Ziel hinaus. Der Film verfolgt diese Entwicklung in der Form eines Thrillers und macht deutlich, dass hier ein Wendepunkt liegt: der Moment, in dem ein Staat erstmals eine Waffe aus Code gegen ein anderes Land einsetzt. Aus einem verdeckten Sabotageakt wird der Beginn einer neuen Konfliktform, die sich vom Schlachtfeld ins Netz verlagert.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Alex Gibney, der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2016 und ist ab 16 Jahren freigegeben. Zu den Personen, die darin zu Wort kommen, zählen Yossi Melman, Ralph Langner, Emad Kiyaei und Richard A. Clarke.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm verzichtet "Zero Days" auf inszenierte Handlung und stützt sich stattdessen auf Aussagen von Fachleuten und Insidern aus Politik, Technik und Nahost-Analyse – erkennbar an der Zusammensetzung der genannten Namen, die von einem Sicherheitsexperten bis zu einem ehemaligen Regierungsberater reicht. Diese Mischung deutet darauf hin, dass der Film das Thema aus mehreren Blickwinkeln zugleich betrachtet: technisch, geopolitisch und sicherheitspolitisch. Dass die Geschichte "im Ton eines Thrillers" erzählt wird, obwohl es sich um reale Ereignisse handelt, zeigt den Anspruch, ein technisch komplexes Thema einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, ohne auf Spannungselemente zu verzichten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich "Zero Days" im soliden oberen Bereich für einen Dokumentarfilm zu einem Nischenthema. Die Zahl der Stimmen bleibt überschaubar, was für einen Titel dieser Art nicht ungewöhnlich ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich die Diskussion um digitale Kriegsführung deutlich weiterentwickelt hat – der Film bleibt dennoch als früher Beitrag zu diesem Thema von Interesse, gerade weil er einen der ersten dokumentierten Fälle offensiver Cyberwaffen behandelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yossi Melman als Self
- Ralph Langner als Self
- Emad Kiyaei als Self
- Richard A. Clarke als Self
- Eric Chien als Self
- Liam O'Murchu als Self
- George W. Bush als Self (archive footage)
- Hillary Clinton als Self (archive footage)
- Mikhail Gorbachev als Self (archive footage)
- Ronald Reagan als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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